Etzenricht
30.11.2018 - 17:23 Uhr

Etzenricht will in Bach punkten

Der SV Etzenricht ist derzeit gut drauf. Deswegen wäre es schade, wenn wegen der Witterungsverhältnisse das Landesliga-Spiel beim VfB Bach doch noch abgesagt werden sollte.

Der Etzenrichter Johannes Pötzl (Zweiter von links) ist derzeit ein ständiger Unruheherd für die gegnerischen Abwehrreihen. Bild: otr
Der Etzenrichter Johannes Pötzl (Zweiter von links) ist derzeit ein ständiger Unruheherd für die gegnerischen Abwehrreihen.

Im einzigen Nachholspiel der Landesliga Mitte vor der Winterpause muss der SV Etzenricht am Samstag zum 14 Uhr beim Aufsteiger VfB Bach/Donau ran. Beide Teams liegen mit 19 Punkten gleichauf in der Tabelle auf einem Relegationsrang. Der Sieger wird bis auf einen Punkt an den zum direkten Klassenerhalt reichenden 14. Tabellenplatz herankommen.

Jetzt, da die Winterpause vor der Tür steht, kommt der SV Etzenricht langsam richtig in Schwung. In der Rückrunde der Landesliga Mitte haben die Etzenrichter drei von vier Spielen gewonnen und belegen in dieser "Rückrundentabelle" Rang fünf, nur einen Punkt weniger als der Lokalrivale SpVgg SV Weiden. Mit einem Erfolg in Bach würde sich diese Bilanz also weiter verbessern, schließlich ist dieses Spiel des 18. Spieltages die Auftaktbegegnung zur Rückrunde. Am 28. Oktober konnte in Bach witterungsbedingt nicht gespielt werden. Beim Ersatztermin am 31. Oktober hieß es plötzlich, dass das Flutlicht in Bach defekt sei. Um die Neuansetzung am 1. Dezember kommen die Bacher allerdings nicht mehr herum.

Dort scheint man dem Nachholspiel angesichts der aufsteigenden Formkurve des SV Etzenricht mit etwas flauem Gefühl im Magen entgegenzusehen, sieht doch die eigene Bilanz eher durchwachsen aus. Die Spiele gegen Etzenricht und Neukirchen b. Hl. Blut wurden abgesagt, gegen Weiden gab es auf eigenem Gelände ein 0:1. Dazwischen liegt aber auch ein überraschender 1:0-Sieg in Passau. Damit steht Thomas Semmelmann mit seinem Team gegen Etzenricht angesichts des Heimvorteils deutlich unter Druck. Aktuell ist der SVE mit Bach nach Punkten gleichauf und hat mit 24:36 sogar noch ein geringfügig besseres Torverhältnis als der VfB (22:37). Der zuletzt überzeugende Auswärtssieg in Tegernheim macht SVE-Trainer Rüdiger Fuhrmann Mut. "Wenn wir von der ersten Minute an präsent sind, dann ist für uns alles drin."

Fuhrmann hat seine Mannen im Abschlusstraining am Donnerstag nochmals deutlich vor Augen geführt, dass man in Tegernheim zu lange gebraucht hat, um ins Spiel zu finden, und dass es in dieser Anfangsphase auch hätte schiefgehen können. "Nach gut einer Viertelstunde hatten wir alles im Griff, so dass ich mit dem Gesamtauftritt meiner Spieler am Ende durchaus zufrieden war," so Fuhrmann.

Personell wird sich im Vergleich zum Spiel gegen Tegernheim nichts verändern. "Wenn Heisig ins Manöver zieht", dann muss Luca Wittmann ran. Der Ersatzkeeper des SV Etzenricht hat bei seinen bisherigen zwei Landesligaeinsätzen gegen Bad Kötzting und in Tegernheim eine überzeugende Leistung abgeliefert und vertritt auch diesmal wieder den wegen eines Bundeswehrmanövers verhinderten Michael Heisig. Fuhrmann: "Kein Grund nervös zu werden, weil der Stammtorhüter fehlt."

An der nötigen Motivation sich selbst ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk zu machen, wird es den Spielern des SV bestimmt nicht mangeln.

 
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