01.10.2018 - 17:11 Uhr
EtzenrichtSport

Das nächste Schwergewicht für den SV Etzenricht

Der SV Etzenricht bekommt auswärts den Tabellenzweiten ASV Cham vorgesetzt. Michael Wells droht verletzt längere Zeit auszufallen.

Die Personalsorgen von SVE-Trainer Rüdiger Fuhrmann (links) werden nicht weniger. Jetzt fällt auch noch Abwehrspieler Michaels Wells (rechts) wegen einer Schienbeinverletzung vermutlich für mehrere Wochen aus.
von Helmut KapplProfil

Etzenricht.(chap) Das Glück meint es mit dem SV Etzenricht momentan überhaupt nicht gut. Gegen den Favoriten SV Donaustauf schrammte das Team von Trainer Rüdiger Fuhrmann knapp an einem Sieg vorbei, obwohl beste Chancen vorhanden waren. "Hätte Torwart Michael Heisig den Handelfmeter nicht pariert, wären wir wieder mit leeren Händen dagestanden", blickt Fuhrmann auf eine Topleistung seiner Truppe beim 0:0 zurück. Nun wartet bereits am Mittwoch, 3. Oktober, um 16.30 beim Tabellenzweiten ASV Cham das nächste Schwergewicht der Liga.

Einerseits freut sich Fuhrmann auf die Rückkehr zu seinem Ex-Verein, er weiß aber auch, dass dort eine schwierige Aufgabe auf ihn und seine Mannschaft wartet. "Ich kenne den Gegner und das Umfeld in- und auswendig. Von der Aggressivität und Kampfbereitschaft her, ist er meiner Meinung nach stärker einzuschätzen als Donaustauf. Nach unserem 0:0 gegen den Tabellenführer vermute ich, dass der ASV hellhörig geworden ist und sich dementsprechend verhalten wird. Auf jeden Fall ruht für 90 Minuten die Freundschaft."

Nicht nur der Gegner bereitet Fuhrmann Kopfzerbrechen. Vielmehr verschlechtert sich Personallage mittlerweile dramatisch. Michael Wells hat sich am Schienbein verletzt und wurde am Montag ins Klinikum gebracht. Eine genaue Diagnose steht noch nicht fest. Wells wird aber laut Fuhrmann wohl längere Zeit ausfallen. So stehen dem Coach in Cham lediglich 13 Feldspieler zur Verfügung.

"Die Anfangsformation kann ich erst kurz vor der Partie bekanntgeben. Daraus ergibt sich auch die taktische Marschroute. Wir haben nichts zu verlieren und so werden wir auch auftreten. Die Punkte wird sich Cham hart erarbeiten müssen", verspricht Fuhrmann. "Vielleicht gelingt uns die nächste Überraschung." Die beiden Niederlagen aus der letzten Saison, 1:2 und 1:4, fördern nicht gerade das Selbstbewusstsein, aber das ficht Fuhrmann nicht an: "Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden."

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