01.03.2019 - 16:27 Uhr
EtzenrichtSport

Nur ein Sieg bringt Etzenricht weiter

Zum Wiedereinstieg in die Landesliga-Restrunde kommt es zum Nordoberpfälzer Derby, wenn die SpVgg Pfreimd in Etzenricht gastiert. Auch der Gast kann sich keine Niederlage leisten.

Im Vorrundenspiel gab es für den SV Etzenricht (rechts Stephan Herrmann) in Pfreimd eine empfindliche 1:2-Niederlage. Diese Pleite wettzumachen, ist oberste Aufgabe beim Einstieg in die Restrunde.
von Norbert DietlProfil

(otr) Beim SV Etzenricht geht die „Operation Klassenerhalt“ weiter. Im ersten Punktspiel nach der Winterpause hat der SVE am heutigen Samstag (14 Uhr) den auf dem vorletzten Tabellenplatz liegenden Aufsteiger SpVgg Pfreimd zu Gast. Da beide Teams dringend jeden Punkt brauchen, ist mit einem offenen Schlagabtausch zu rechnen, schließlich hilft ein Unentschieden keinem weiter.

Da mit dem SV Hutthurm der wohl einzige direkte Absteiger aus der Landesliga schon feststeht, geht es in den noch ausstehenden zwölf Begegnungen nach der Winterpause darum, wer das rettende Ufer unmittelbar erreicht und wer in die Relegation muss. Der VfB Bach/Donau (22), der SV Etzenricht (19) und die SpVgg Pfreimd (16) nehmen derzeit die Relegationsplätze ein, haben aber den FC Tegernheim (24) und den TSV Kareth-Lappersdorf (23) noch im Visier.

Mit der SpVgg Pfreimd kommt eine Mannschaft nach Etzenricht, gegen die unbedingt dreifach gepunktet werden muss. Im Hinspiel kassierte die Truppe von Rüdiger Fuhrmann nach langer 1:0-Führung eine bittere 1:2-Niederlage, für die es sich nun zu revanchieren gilt. Personell hielten sich in Etzenricht in der Winterpause die Veränderungen nicht nur in Grenzen, der Weggang von Michael Wells (Schirmitz) und der durch das Studium bedingte Ausfall von Konstantin Graßl konnte durch Neuzugang Norbert Ferstl zumindest zahlenmäßig nicht ausgeglichen werden. Nimmt man die Vorbereitungsspiele als Maßstab, dann können die Etzenrichter auf eine zumindest durchwachsene Bilanz verweisen. Die Bayernligisten Ammerthal (0:6) und Gebenbach (1:5) zeigten klar die Grenzen auf. Gegen Spitzenmannschaften aus der Bezirksliga konnte man sich aber durchsetzen. So gelang gegen den FC Furth i.W. ein 1:0-Sieg, gegen den SV Hahnbach, Vorjahresmeister und aktuell Tabellendritter, wurde bei der Generalprobe am letzten Sonntag überzeugend mit 4:1 gewonnen.

Eher durchwachsen war die Bilanz der Pfreimder in den Vorbereitungsspielen. Gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Nord FC Wernberg gab es eine 2:3-Niederlage, beim Ligakonkurrenten Fortuna Regensburg unterlag man mit 0:4. Die DJK Ensdorf besiegte man mit 4:1. Die heutige Begegnung darf eigentlich keine der beiden Mannschaften verlieren, läuft man ansonsten doch Gefahr, Kareth und Tegernheim aus den Augen zu verlieren. Kareth spielt beim Schlusslicht in Hutthurm und Tegernheim in Bach/Donau.

SVE-Trainer Rüdiger Fuhrmann geht mit einer gesunden Portion Optimismus in die Begegnung. „Wir haben in der Vorbereitung gut trainiert und vor allem ein sehr gutes Trainingslager absolviert,“ so der Coach. Die Vorbereitungsphase wurde verletzungsfrei überstanden. Dass es in den Testspielen gegen die Bayernligisten deutliche Niederlagen gab, damit könne er leben, da man im Gegenzug gegen die Bezirksligisten deutliche Unterschiede herausgearbeitet habe. Fuhrmann: „Die Spieler wissen, dass nach der Winterpause wieder alles bei Null beginnt. Wir haben einen Schnitt gemacht und werden alles dafür tun, den direkten Klassenerhalt zu schaffen.“ Winterneuzugang Norbert Ferstl hat sich bestens in die Mannschaft integriert. Dass Marion Zivatovic beruflich bedingt nicht zur Verfügung steht, muss weggesteckt werden. Auch wenn der eine oder andere Akteur jahreszeitlich bedingt ein wenig mit Husten oder Schnupfen geplagt ist, wirkliche Personalsorgen hat SVE-Coach Fuhrmann nicht.

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