21.09.2018 - 16:14 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht braucht dringend Punkte

Auf den SV Etzenricht wartet das nächste Kaliber

Teammanager Markus Hofbauer vom SV Etzenricht
von Helmut KapplProfil

Noch nicht richtig verdaut hat SV-Teammanager Markus Hofbauer die bittere 4:6-Niederlage vor Wochenfrist gegen den FC Bad Kötzting, da wartet am Sonntag um 15 Uhr schon das nächste Kaliber in Form des SV Fortuna Regensburg. Natürlich weiß auch Hofbauer, dass es höchste Zeit ist, endlich einen Dreier einzufahren. Zum rettenden Ufer beträgt der Rückstand bereits sechs Zähler.

"Wir lassen uns nicht verrückt machen. Irgendwann platzt der Knoten und die Mannschaft holt die nötigen Punkte", ist sich Markus Hofbauer felsenfest sicher. Dass es die junge Truppe drauf hat, bewies sie in etlichen Spielen. "Bis auf Tegernheim boten wir den Gegnern Paroli, waren absolut gleichwertig. Aber am Ende standen wir mit leeren Händen da."

So wie zuletzt gegen den FC Bad Kötzting. Zwei teilweise überforderte Abwehrreihen ermöglichten ein Torefestival. Aber auch dem Schiedsrichter schiebt Hofbauer eine Teilschuld zu. "Das war nie und nimmer ein Handspiel in der Nachspielzeit und beim 4:4 war der Ball bereits einen Meter über der Grundlinie. Aber so ist halt Fußball."

Nun gilt die Konzentration der Begegnung beim SV Fortuna Regensburg, gegen den es im letzten Jahr zwei Mal ein 2:2 gab. Mit einem solchen will sich der SV-Funktionär diesmal nicht abfinden. "Wir fahren nach Regensburg, um zu gewinnen." Aber Hofbauer weiß auch um die Gefahr und Wankelmütigkeit, die von den Hausherren ausgeht. "Du kannst fünf Tore kassieren, aber auch ebenso viele selbst schießen. Auf jeden Fall haben wir nichts zu verlieren."

Natürlich sollte die Mannschaft die Fehlerquote drastisch reduzieren. Die jungen Spieler machen ihre Sache gut, bräuchten aber ihre Zeit. Und die Älteren spüren noch immer die anstrengende Relegation aus der letzten Saison in den Knochen. "Das haben wir gewusst. Wir stehen zum Kader und dem ausgearbeiteten Konzept", versucht Hofbauer erst gar keine Unruhe aufkommen zu lassen.

Die Personallage bleibt weiterhin angespannt. Ins Tor kehrt Michael Heisig zurück und auch Johannes Pötzl ist wieder einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht hinter Andreas Koppmann. Sicher ist der verletzungsbedingte Ausfall von Andreas Mark, Michael Wexlberger und Chousein Chousein.

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