Etzenricht
26.10.2018 - 16:40 Uhr

SV Etzenricht zum Kellerduell nach Bach

Die Lage ist prekär, aber bei weitem noch nicht hoffnungslos: Der SV Etzenricht gastiert in der Landesliga Mitte zum Rückrundenauftakt an der Donau beim VfB Bach. Trainer Rüdiger Fuhrmann ruft Erinnerungen an das Hinspiel ins Gedächtnis.

Auch das noch: Konstantin Graßl bestreitet in Bach sein vorerst letztes Spiel für den SV Etzenricht. Studienbedingt muss der Innenverteidiger für den Rest der Spielzeit passen. Bild: A. Schwarzmeier
Auch das noch: Konstantin Graßl bestreitet in Bach sein vorerst letztes Spiel für den SV Etzenricht. Studienbedingt muss der Innenverteidiger für den Rest der Spielzeit passen.

Nach der bitteren und unglücklichen Heimniederlage vor Wochenfrist gegen den TSV Waldkirchen verschlechtert sich die Situation des SV Etzenricht (17./10) in der Landesliga Mitte immer mehr. Auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt der Rückstand mittlerweile satte zehn Zähler. „Trotz der deprimierenden Einbußen und ungemütlichen Tabellensituation gibt sich die Mannschaft nicht auf“, zollt ihr Teammanager Markus Hofbauer großen Respekt. Nun steht am Sonntag um 14.30 Uhr das erste Rückrundenspiel beim Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, dem VfB Bach (15./15), auf dem Programm. Vielleicht die vorerst letzte Chance, nochmals Anschluss an die gesicherten Ränge zu finden.

Zur Erinnerung: Bevor der TSV Waldkirchen seinen ersten Treffer erzielte, stand den Hausherren drei Mal das Aluminium im Weg, wobei laut SV-Coach Rüdiger Fuhrmann einmal das Leder klar hinter der Torlinie aufsprang, und Christian Ermer scheiterte alleine vor dem Gästetorwart. „Das ist schon frustrierend“, gesteht Fuhrmann. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie bemüht sich Woche für Woche, ist immer ebenbürtig, steht aber am Ende mit leeren Händen da.“ Das soll sich am Sonntag im Kellerduell beim letztjährigen Meister der Bezirksliga Süd ändern. Zum Saisonauftakt bezwang der SVE den Aufsteiger mit 2:1, der Grundstein für eine gute Runde schien gelegt. Aber dann kam alles ganz anders. Natürlich weiß Fuhrmann, dass die Hausherren unbedingt Revanche wollen. „Bach muss uns erst einmal schlagen. Wir suchen auf jeden Fall unsere Chance.“ Ein Blick auf die Tabelle genügt, wie wichtig diese Begegnung für beide Teams ist. Und es wird eine auf Augenhöhe sein. Bach weist ein Torverhältnis von 20:35 auf, Etzenricht kam bisher auf 17:32 Treffer. Beide blieben vier Spiele in Folge ohne Treffer, gewannen erst vor kurzem jeweils 3:0 gegen das Schlusslicht SV Hutthurm. Parallelen, die am Sonntag aber Schnee von gestern sind.

Die Personallage ändert sich bei der Truppe von Trainer Fuhrmann nur geringfügig. Mario Zivatovic fällt etwa 14 Tage wegen einer Verletzung aus, dafür kehrt Chousein Chousein in den Kader zurück. Schwer vermissen wird der Coach Konstantin Graßl, der wegen seines Studiums sein letztes Spiel in dieser Saison absolvieren wird. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lukas Neumeier. Ob es für Christian Ermer und Johannes Pötzl zum Einsatz reicht, wird sich zeigen. Beide absolvierten während der Woche nur ein Lauftraining.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.