10.07.2026 - 13:47 Uhr

Ex-Bayer Mané macht Schluss in Senegals Nationalmannschaft

Das Spiel im Sechszehntelfinale bei der Fußball-WM war für Sadio Mané das 130. und letzte Länderspiel für Senegals Nationalteam. Der frühere Münchener hat schon Pläne, was danach kommt.

Aus Senegals Nationalmannschaft zurücktreten: Sadio Mané. (Archivbild) Bild: Tom Weller/dpa
Aus Senegals Nationalmannschaft zurücktreten: Sadio Mané. (Archivbild)

Nach dem Aus im Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM ist Sadio Mané laut Medienberichten aus der senegalesischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Unter anderem zitierte die senegalesische Zeitung „Le Quotidien“ aus einem Abschiedsbrief des ehemaligen Profis vom FC Bayern München. 

„Ihr sollt wissen, dass ich für diese Flagge alles geopfert habe. Ich habe mein Bestes gegeben und stets mit aller Kraft für unser Vaterland gekämpft“, schrieb der 34-Jährige und bedankte sich bei allen, die ihm in seiner Karriere beigestanden haben. „Eure beständige Unterstützung war der Motor meines Erfolgs.“

Er kündigte an, weiter für Senegals Fußball zu arbeiten. „Ich werde meine Erfahrung gerne in den Dienst der Nation stellen, sei es im Trainerstab, auf der Trainerbank oder in den Führungsgremien“, meinte er. Aktuell steht Mané noch bei Al-Nassr FC in Saudi-Arabien unter Vertrag. 

Manés Bilanz: 130 Länderspiele und 54 Tore

Der Stürmer war bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada im Sechzehntelfinale mit 3:2 nach Verlängerung gegen Belgien ausgeschieden. Für Mané war es das 130. Länderspiel gewesen. Insgesamt schoss er 54 Tore. 

Nach sechs Jahren beim FC Liverpool spielte er in der Saison 2022/2023 für die Bayern. Mit dem FC Liverpool gewann er 2019 unter Trainer Jürgen Klopp die Champions League. 2023 wurde er mit dem FC Bayern deutscher Meister.

© dpa-infocom, dpa:260710-930-364922/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.