13.04.2026 - 10:55 Uhr

Flick trotz 0:2-Hypothek sicher: „Brauchen kein Wunder“

Der FC Barcelona muss im Viertelfinal-Rückspiel bei Atlético Madrid ein 0:2 aufholen. Für den früheren Bundestrainer ist das keine Mission impossible.

Glaubt noch an das Weiterkommen: Barça-Trainer Hansi Flick (r., Archivbild) Bild: Joan Monfort/AP/dpa
Glaubt noch an das Weiterkommen: Barça-Trainer Hansi Flick (r., Archivbild)

Hansi Flick hat sich mit einem Königsklassen-Aus noch lange nicht abgefunden. „Wir brauchen kein Wunder. Wir müssen nur unseren besten Fußball spielen. Es gibt viele Möglichkeiten. Ich weiß, dass Atlético ein fantastisches Team ist. Wir sind es auch. Wir werden kämpfen“, kündigte der Trainer des FC Barcelona vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Atlético Madrid am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) an.

Die Ausgangslage könnte schwieriger kaum sein. 0:2 hatte Barça vor heimischem Publikum nach einer frühen Roten Karte das Hinspiel verloren. Wird das unbequeme Team von Diego Simeone wie im Pokal erneut zum Stolperstein für die Katalanen?

Meisterschaft fast sicher

In der Liga konnte sich das Flick-Team immerhin Selbstbewusstsein holen. Nach dem 4:1 im Derby gegen Espanyol beträgt der Vorsprung an der Tabellenspitze schon neun Punkte auf Erzrivale Real Madrid. Die zweite Meisterschaft in Folge ist Barça kaum mehr zu nehmen, auch wenn der frühere Bundestrainer Flick das nicht hören will: „Es ist noch nicht erledigt. Wir haben noch unsere Hausaufgaben zu machen.“

Doch erst einmal wartet die Champions League. Die Sehnsucht nach einem Erfolg in Europas Eliteliga ist groß. Der letzte Titelgewinn liegt bereits elf Jahre zurück, als Lionel Messi und Neymar noch bei Barça zauberten. Im vergangenen Jahr war Flick mit seinem Team in zwei denkwürdigen Halbfinal-Spielen an Inter Mailand gescheitert.

Immerhin kann Flick nahezu in Bestbesetzung spielen lassen. Die Rückkehr des niederländischen Mittelfeldmotors Frenkie de Jong eröffnet neue Möglichkeiten. Lediglich der gesperrte Pau Cubarsí fehlt. Und dass die Offensive funktioniert, hat die Mannschaft um Jungstar Lamine Yamal erst am Wochenende wieder gezeigt. 84 Tore in der Meisterschaft und 30 in der Champions League sind es schon. Im Estadio Metropolitano müssen mindestens zwei hinzukommen, ansonsten ist der Titeltraum dahin.

© dpa-infocom, dpa:260413-930-937724/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.