Der Franzose Paul Magnier ist auf der 18. Etappe des 109. Giro d'Italia zu seinem dritten Tagessieg gesprintet. Nach 171 Kilometern zwischen Fai della Paganella und Pieve di Soligo verpasste der Italiener Jonathan Milan vom deutschen Lidl-Team auf der ansteigenden Zielgeraden als Dritter erneut seinen ersehnten Etappensieg. Zweiter wurde Edoardo Zambanini. Magnier hatte schon die erste und die dritte Etappe gewonnen.
Beim kurzen aber knackigen Anstieg knapp zehn Kilometer vor dem Ziel fuhr der Gesamtführende Jonas Vingegaard als Erster über die Kuppe. Doch bis zum Ziel fand sich in einem schnellen Finale wieder eine größere Gruppe zusammen.
In der Gesamtwertung verteidigte der Däne sein Rosa Trikot trotz einer Panne gut 60 Kilometer vor dem Ziel ohne Probleme und behielt seinen komfortablen Vorsprung einen Tag vor den Kletterprüfungen in den Dolomiten. Der zweimalige Tour-de-France-Sieger liegt 4:03 Minuten vor dem Österreicher Felix Gall und 4:27 Minuten vor dem Niederländer Thymen Arensman.
Am Freitag zum Dach des Giros
Auf dem welligen Teilstück konnte sich eine Vierergruppe nach mehreren Versuchen absetzen. Das Hauptfeld hielt den Abstand aber überschaubar und holte sie wieder ein.
Am Freitag steht für die Radprofis die Königsetappe mit der Bergankunft in Piani di Pezzè an. 5.000 Höhenmeter müssen in den Dolomiten insgesamt bewältigt werden, unter anderem mit dem Passo Giau auf 2233 Metern auch der höchste Punkt der Rundfahrt. Auch am Samstag gibt es zwei Anstiege der ersten Kategorie, bevor die Rundfahrt am Sonntag in Rom endet.
© dpa-infocom, dpa:260528-930-142561/1













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