08.08.2019 - 16:56 Uhr
FuchsmühlSport

Elf Fragen an Michael Wallner (SG Fuchsmühl)

In unserer neuen Rubrik erzählt der 23-Jährige, dass seine Fußballschuhe nicht unbedingt Gelb sein müssen. Außerdem lüftet er das Geheimnis, welches Ritual er vor jedem Spiel pflegt.

Michael Wallner von der SG Fuchsmühl.
von Helmut KapplProfil

"Michael ist mit 23 Jahren mein Kapitän. Er ist schon ein echter Leader und aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken", sagt SG-Trainer Wolfgang Eiglmeier über Michael Wallner. Für den gebürtigen Fuchsmühler dreht sich in seinem Leben bisher alles um Fußball. Schon mit vier Jahren "jagte" er dem runden Leder hinterher. Beschäftigt ist er als Industriekaufmann bei der Schott AG. Außer Fußball betreibt er Kampfsport und sitzt gerne in einem Fahrradsattel. Am Wochenende kann sich Wallner seinen anderen Hobbys widmen, denn die SG Fuchsmühl ist spielfrei.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Michael Wallner: Er bedeutet mir alles. Bei mir dreht sich zur Zeit alles um Fußball, er ist ganz einfach mein Leben. Ich möchte ihn auf gar keinen Fall vermissen.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Michael Wallner: Alle meine Freunde spielen Fußball, da war es nur logisch, dass ich auch dabei bin. So nebenbei widme ich mich dem Kampfsport und fahre Rad.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Michael Wallner: Es muss nicht unbedingt gelb sein. Meine Stiefel waren schon orange, rot und jetzt blau. Das passt zur Zeit optisch gut zu unseren Trikots.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Michael Wallner: Nach dem Aufstieg in die Kreisliga kamen etliche Spieler nicht mehr zum Training. Ich nehme an, dass ihnen der Aufwand in der Kreisliga zu groß war. Sie ließen sich ganz einfach nicht mehr blicken und das fand ich nicht in Ordnung. Ich habe auch keinen Kontakt mehr zu ihnen.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Michael Wallner: Ein vermutlich ein ganz seltenes. Egal bei welchem Wetter stehe ich mit Stiefeln und Stutzen in einem Bottich mit Wasser. So sitzen sie meiner Meinung nach optimal. Warum ich das mache, kann ich eigentlich nicht erklären. Das ist reine Gewohnheit.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 6. Warum?

Michael Wallner: In der Jugend trug ich die Nummer 10. Jetzt die 6. Einen bestimmten Grund gibt es nicht, vielleicht weil ich auf dem Feld den "Sechser" spiele.

ONETZ: 7. Das müsste mir ein Nachbarverein bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Michael Wallner: Ich glaube, so viel kann ein Verein gar nicht bieten, damit ich wechsle. Mitterteich und Wiesau haben schon nachgefragt. Aber jetzt kommt ein Wechsel nie mehr in Frage.

ONETZ: 8. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Michael Wallner: Auf jeden Fall das Handspiel. Das legt jeder Schiedsrichter anders aus, da kennt sich keiner mehr aus.

ONETZ: 9. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Michael Wallner: Wir reden kaum, hören lieber Musik und zwar vom Ballermann auf Mallorca. Seit wir mit der gesamten Mannschaft dort waren, hat es uns diese Musik angetan.

ONETZ: 10. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Michael Wallner: Wir gewannen vor drei Jahren in Griesbach 5:2 und stiegen in die Kreisliga auf. Damals unterstützten uns etliche Freunde und Bekannte mit Trommeln, da war mächtig was los.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Zu unserem Nachbarverein SV Pechbrunn fahre ich gerne, denn dort kicken etliche Kumpels und danach sitzen wir auf ein paar Bierchen zusammen. Ungern spiele ich in Falkenberg, denn der Platz ist für mich einfach zu klein.

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