Ein möglicher Wechsel von Torhüter Noah Atubolu vom SC Freiburg zu Eintracht Frankfurt rückt offenbar näher. Medienberichten zufolge hat der Schlussmann seinen ursprünglich nur noch bis 2027 laufenden Vertrag in Freiburg verlängert, um sich in diesem Sommer verleihen lassen zu können. Bei einem zum Saisonende auslaufenden Kontrakt wäre das nicht möglich gewesen. Der „Kicker“ und auch die „Bild“ berichteten darüber.
„Was ich bestätigen kann, ist, dass das ein Modell sein kann für eine zukünftige Lösung“, sagte SC-Trainer Julian Schuster, als er vor dem Playoff-Rückspiel der Conference League gegen den FC Motherwell (Donnerstag, 18.45 Uhr/SWR) auf die Berichte angesprochen wurde. „Natürlich kann man sich vorstellen: Je näher der Montag kommt, desto mehr Zug ist dann auch dahinter.“ Bis zum Ende der Transferphase werde es dann wohl „auch etwas anderes zu bestätigen geben“, erklärte der Coach vor der Partie gegen die Schotten.
Hängepartie nähert sich dem Ende
Atubolu hat seinen Wechselwunsch bei den SC-Bossen schon vor langer Zeit hinterlegt. Zunächst liebäugelte der 24-Jährige mit einem Transfer in die englische Premier League, ein solcher kam aber nicht zustande. Mittlerweile scheint die Eintracht das präferierte Ziel zu sein. Die Frankfurter können auf dem Transfermarkt derzeit allerdings keine allzu großen finanziellen Sprünge machen. Eine Leihe mit anschließender Kaufoption oder Kaufpflicht wäre demnach ein Modell, mit dem vermutlich alle Parteien gut leben könnten.
Vor allem Atubolu, der nach drei Jahren als Nummer eins bei den Freiburger Profis inzwischen durch 12-Millionen-Euro-Einkauf Mio Backhaus von Werder Bremen ersetzt wurde. Und für den sich der Transfersommer zu einer in dieser Form sicher nicht erwarteten Hängepartie entwickelt hat.
© dpa-infocom, dpa:260826-930-586277/1













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.