Fürth
13.08.2026 - 14:28 Uhr

Greuther Fürth selbstbewusst in die „Mutter aller Derbys“

Heiko Vogel ist als Trainer von Greuther Fürth im Franken-Derby noch ungeschlagen. Genauso wie sein Gegenüber Miroslav Klose. So sieht der Fürther Plan gegen Club-Goalgetter Mohamed Ali Zoma aus.

Heiko Vogel holte in seinen beiden Franken-Derbys zwei Remis. (Archivbild) Bild: Christian Charisius/dpa
Heiko Vogel holte in seinen beiden Franken-Derbys zwei Remis. (Archivbild)

Heiko Vogel hat vor dem 277. Franken-Derby zwischen seiner SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg die Brisanz dieses Nachbarschaftsduells betont. „Es ist ein besonderes Spiel um drei Punkte“, sagte der Trainer des Kleeblattvereins vor dem Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Lokalrivalen am Samstag (13.00 Uhr/Sky). „Für mich ist es die Mutter aller Derbys.“ Siege würde in diesen Duellen immer etwas besser schmecken.

Vogel gab beim 2:2 im 275. Franken-Derby Anfang Dezember seine Premiere auf der Fürther Trainerbank. Auch im zweiten direkten Duell Anfang Mai holte er mit seiner Mannschaft beim 1:1 einen Punkt gegen Nürnberg. Sein Gegenüber Miroslav Klose, seit zwei Jahren im Amt, ist ebenfalls in den Franken-Festivals unbezwungen.

Verteidigen von Zoma als Kollektivaufgabe

„Die zwei Derbys waren okay, das bedeutet aber, dass noch Potenzial da ist“, sagte Vogel, dessen Team mit einem 1:1 bei Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli in die neue Saison gestartet ist. „Wir wissen, dass wir jeder Mannschaft wehtun können.“

Auf der Seite der Nürnberger steht vor allem Stürmer Mohamed Ali Zoma nach seinem Dreierpack beim 3:0 gegen Dynamo Dresden im Fokus. „Das Gute ist, dass Zoma nicht nur gegen einen Spieler spielt, sondern gegen uns als Mannschaft“, beschrieb Vogel die Kollektivaufgabe seiner Fürther gegen den 22 Jahre alten Angreifer.

© dpa-infocom, dpa:260813-930-524814/1

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