Fürth
29.11.2025 - 15:01 Uhr

VfL Bochum verschärft Krisenlage in Fürth

Was war das denn? Schon nach 17 Minuten führt Bochum in Fürth mit 3:0. Die Gastgeber präsentieren sich vor allem defensiv wieder erschreckend. Die Fans pfeifen.

Der VfL Bochum hat die Lage bei der SpVgg Greuther Fürth und insbesondere von deren Trainer Thomas Kleine noch mehr verschärft. Die Franken verloren in der 2. Fußball-Bundesliga im eigenen Stadion nach einem desolaten Start in die Partie mit 0:3 (0:3). 

Es war die sechste Niederlage in den vergangenen sieben Partien. In der Tabelle fielen die Fürther auf den Relegationsplatz 16 zurück. Die Kleeblatt-Fans unter den 10.879 Zuschauern im Sportpark Ronhof waren eine Woche vor dem Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg bedient. Sie pfiffen zur Pause und nach dem Schlusspfiff.

Schon nach 17 Minuten stand es 0:3. Ibrahima Sissoko (9./13. Minute) war erst nach einem Freistoß und dann nach einem Eckball ohne größere Gegenwehr erfolgreich. Beide Standards führte der Ex-Fürther Maximilian Wittek aus. Nach einem Fehler im Fürther Spielaufbau erhöhte VfL-Stürmer Philipp Hofmann (17.).

Schon 37 Gegentore

Für Kleine war es ein ganz bitterer Nachmittag im Trainer-Duell mit Uwe Rösler, dessen Assistent er einst bei Fortuna Düsseldorf war. Rösler kehrte nach der 1:2-Heimniederlage gegen Dynamo Dresden mit dem VfL direkt wieder in die Erfolgsspur zurück. 

Kleine dagegen gehen die Argumente für seine Arbeit aus. Mit 37 Gegentoren stellen die Fürther die Schießbude der Liga. Die Abwehr um den 19 Jahre alten Torwart Timo Schlieck war wieder hilflos. Auch offensiv ging nur wenig. Der eingewechselte Omar Sillah verpasste bei der besten Chance den Treffer zum 1:3, weil Bochums Torwart Timo Horn seinen Schuss glänzend parierte (64.).

© dpa-infocom, dpa:251129-930-358483/1

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.