17.07.2018 - 15:18 Uhr
GebenbachSport

Eine Art Nachfolger kommt

"Gut, dass es am Mittwoch schon wieder weitergeht", sagt Gebenbachs Trainer Faruk Maloku nach der 2:3-Niederlage bei der SpVgg Bayern Hof. In der Hoffnung, dass seine Spieler die erste Halbzeit schnell aus den Köpfen bekommen.

Gesprächszirkel: Die DJK Gebenbach will den Fehlstart in die Bayernliga vergessen und gegen den ATSV Erlangen einen Dreier einfahren.
von Autor LIKProfil

"In Hof hat uns die Leichtigkeit gefehlt. So als würden wir einen Rucksack mit uns herumschleppen", sagt Maloku. Zum Heimstart in die zweite Bayernligasaison erwartet die DJK am Mittwoch, 18. Juli, um 18.30 Uhr den Meister der Landesliga Nord-Ost und Aufsteiger ATSV Erlangen.

Wie Gebenbach verlor auch der ATSV Erlangen sein Auftaktspiel .Im Stadtduell gegen den SC Eltersdorf - einem der Aufstiegsanwärter - enttäuschte der Neuling trotz der 0:2-Niederlage aber keineswegs. Der ATSV Erlangen wurde 1898 als "Arbeiterturnverein" gegründet und punktgenau zum 120-jährigen Vereinsjubiläum gelang den Universitätsstädtern jetzt der Aufstieg in die Bayernliga Nord.

Die Feierlichkeiten sind noch frisch und der Neuling wird deshalb mit großer Euphorie in die Oberpfalz reisen. Bis auf Sebastian Glasner blieb die Aufstiegsmannschaft komplett zusammen und wurde durch fünf Neuzugänge weiter verstärkt.

"Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns breiter aufstellen müssen. Das ist uns mit den Neuzugängen auch gelungen. Ich bin von der Qualität des Kaders absolut überzeugt", erklärt Trainer Shqipran Skeraj. Der 32-jährige Kosovare, der selbst schon für Greuther Fürth und den TuS Koblenz in der zweiten Bundesliga aktiv war, verfügt über einen sehr spielstarken Kader, bei dem einige Akteure schon in der Regionalliga oder in noch höheren Klassen unterwegs waren. Den Mittelfranken ist durchaus die Rolle zuzutrauen, die Gebenbach in der vergangenen Saison als Aufsteiger eingenommen hat. Ein Schlüsselspieler bei den Gästen ist Ahmet Kulabas. Der 30-jährige Türke ging schon mehrere Jahre für Wacker Burghausen in der dritten Liga auf Torjagd und in der Aufstiegssaison hat der Angreifer für den ATSV 25 Treffer erzielt. Für die DJK gilt es nach der Niederlage in Hof einen kompletten Fehlstart zu vermeiden. Das einige Spieler in der Vorbereitung mit Verletzungen zu kämpfen hatten und dadurch wenig beziehungsweise nur dosiert trainieren konnten macht es für Trainer Maloku nicht gerade einfacher. Trotzdem hat der Kader genügend Qualität, um gleich zum Rundenbeginn eine neue Heimserie starten zu können.

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