05.07.2019 - 15:05 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach erwartet Gegner auf Augenhöhe

Der Nord-Bayernligist erwartet im dritten Testspiel kurz hintereinander die U21 des SSV Jahn Regensburg – eine Mannschaft aus der Bayernliga Süd. DJK-Rainer Faruk Maloku sagt, warum der Vorbereitungsstress Sinn macht.

Benjamin Epifani (Mitte) kam gegen die SpVgg SV Weiden noch nicht so zum Zuge, im zweiten Vorbereitungsspiel gegen Bayreuth setzte er schon erste Akzente.
von Autor MREProfil

Spielen statt trainieren heißt es am Samstag, 6. Juli, um 14 Uhr wieder für die DJK Gebenbach. Denn nach dem ersten Vorbereitungsspiel gegen den Landesligisten SpVgg SV Weiden (1:1) und der 1:2-Niederlage gegen den Regionalligisten SpVgg Bayreuth kommt nun ein Team auf Augenhöhe nach Gebenbach - zumindest, wenn man es der Liga nach beurteilt: Die U21 des SSV Jahn Regensburg.

Für die DJK ist es das dritte Spiel in fünf Tagen. Was anderswo als enorme Belastung aufgenommen werden würde, sieht Trainer Faruk Maloku anders: "Wegen der kurzen Phase bis zum ersten Punktspiel sind diese Testspiele für uns einfach sinnvoller. Nur in wirklichen Spielsituationen können wir die Automatismen reinkriegen, die wir brauchen." Das bekannte "blinde Verständnis" gilt es also noch zu schaffen, wobei die DJK natürlich schon den Vorteil hat, über eine eingespielte Mannschaft zu verfügen. "Aber wir wollen wieder reinfinden. Mit ein paar Spielen in den Knochen und der nötigen Frische kommen wir wieder zu diesem Selbstverständnis", erklärt Maloku.

Nach der erfolgreichen Vorsaison, in der nur noch das Sahnehäubchen verwehrt blieb, wird man sich in Gebenbach in der Spielzeit 2019/20 auch auf andere taktische Varianten der Gegner einstellen müssen - das war schon in der Rückrunde zu bemerken. "Wir wollen lernen, auch gegen tiefstehende Gegner zu bestehen. Das ist eine Entwicklung, die wir angehen wollen und müssen", so Maloku. Gegen die defensiv eingestellten Weidener konnte man das schon mal testen, gegen Bayreuth war das etwas anderes - und auch gegen den Jahn wird man wohl nicht auf Betonmischer treffen. Gegen den TSV Detag Wernberg am Donnerstag, 11. Juli, ist das dann wieder etwas ganz anderes.

Aber vorher steht erst einmal die U21 des Jahn auf der Gebenbacher Matte. Das Team von Trainer Yavuz Ak belegte - nach dem Aufstieg als Meister aus der Landesliga - in der Vorsaison Platz drei in der Bayernliga Süd. Fünf Punkte fehlten der Zweitligareserve auf den Relegationsplatz, auf dem der TSV Rain/Lech landete. Es kommt also ein blutjunges Team nach Gebenbach, das für Offensivfußball steht - das beweisen die 69 Tore der Vorsaison. Die Kehrseite der Medaille sind die 48 Gegentore, die man sich in der vergangenen Spielzeit fing. Damit scheint man also einen Gegner vor der Brust zu haben, der wie gemalt für die Vorbereitung ist: Offensiv so stark, dass er die Gebenbacher Defensive entsprechend fordern wird - und defensiv immer wieder mal für ein gegnerisches Erfolgserlebnis zu haben.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.