31.05.2019 - 16:27 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: "Gutes Gefühl, dass wir das schaffen"

Die Ausgangslage ist klar: Dem TSV 1860 Rosenheim reicht im Rückspiel der Regionalliga-Relegation ein Unentschieden. Die DJK Gebenbach braucht dagegen einen Sieg. Trainer Faruk Maloku ist optimistisch.

Der Gebenbacher Jan Fischer (links) setzt sich an der Außenlinie gegen zwei Rosenheimer durch. Am Sonntag gibt es ein Wiedersehen beim Rückspiel in Oberbayern.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Am Freitag war auch bei der DJK Gebenbach Brückentag. Die Spieler sollten selbstständig auslaufen, die 0:1-Heimniederlage wird dann am Samstag bei einer Videoanalyse aufgearbeitet, danach steht ein "kurzes, knackiges Training" (Maloku) auf dem Programm. Auch mit etwas Abstand haderte der Trainer mit den vielen ungenutzten Tormöglichkeiten und der verpassten Chance, im Rückspiel eine bessere Ausgangsposition zu haben.

"Uns ist einfach bisschen das Glück vor dem Tor abhanden gekommen", hat Maloku festgestellt. Schon in den letzten Saisonspielen in der Bayernliga habe sein Team mehr Chancen gehabt als der Gegner, aber zu wenig daraus gemacht. Irgendwann, so seine Hoffnung, werden seine Angreifer wieder effektiver werde. "Oft hilft da auch ein Duseltor, dann kommt die Leichtigkeit wieder." Am besten gleich am Sonntag, 2. Juni (Anstoß 16 Uhr), in Rosenheim.

Dass die Oberbayern "zu knacken" sind, hatte Maloku schon unmittelbar nach dem Spiel am Donnerstag gesagt. Vor allem bei Standards seien die Rosenheimer verwundbar, und genau diese Schwachstelle wollen die Gebenbacher im Rückspiel ausnutzen. Taktisch habe der Regionalliga-15. so gespielt, wie es der DJK-Trainer erwartet hatte, "mit einer Dreierkette hinten, die zu einer Fünferkette wird und drei Offensivspielern vorne". Beeindruckt war Maloku aber von der Abgezocktheit, der Gelassenheit in Zweikämpfen und vom "klein wenig schmutzig" spielen, um mit vielen kleinen Unterbrechungen den gegnerischen Spielfluss zu stören. "Diese Schlitzohrigkeit und Raffinesse kennen wir so nicht. Das ist schon eine andere Liga." Trotzdem: "Ich habe nicht das Gefühl, dass wir gegen eine Übermannschaft gespielt haben. Und auch nicht das Gefühl, dass wir keine Chance gehabt haben und am Sonntag haben."

Seinen Spielern wird Maloku aufzeigen, dass die Ausgangslage trotz der Niederlage so schlecht nicht ist: "Wir haben 90 Minuten für ein Tor. Wir versuchen früh zu treffen, ohne einen Gegentreffer zu kassieren. Wenn wir das schaffen, kippt das Spiel auf unsere Seite. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir das schaffen." Der Druck liege sowieso beim Regionalligisten, sagt der Gebenbacher Coach: "Die haben etwas zu verlieren - wir nur etwas zu gewinnen".

Personell ändert sich im Vergleich zum Donnerstag nicht viel. Die Verletzten Kai Hempel (Knie), Julian Ceesay (Kiefer) und Johannes Scherm (Schulter) fehlen weiterhin, dazu kommt am Sonntag Konstantin Keilholz (Urlaub).

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