16.10.2020 - 21:47 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Ein Zungenschnalzer unter Flutlicht

Die DJK Gebenbach hat eine erfolgreiche Premiere unter Flutlicht hingelegt. Mit 6:1 (2:0) bezwingt die Elf von Faruk Maloku den ATSV Erlangen – und das über weite Strecken durchaus eindrucksvoll.

Kollektiver Jubel bei den Spielern der DJK Gebenbach nach dem Kantersieg über den ATSV Erlangen.
von Autor MREProfil

Mit dem Sieg im ersten Ligaheimspiel nach mehr als zehnmonatiger Pause hat die DJK Gebenbach zudem einen weiteren Schritt in Richtung gesichertes Tabellenmittelfeld der Bayernliga Nord gemacht. „Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert, vor allem offensiv war das schon teilweise zum mit der Zunge schnalzen“, zeigte sich Trainer Faruk Maloku nach den 90 Minuten begeistert.

Die DJK Gebenbach hatte – in einer anfangs recht hektischen Partie – mehr vom Spiel und durch Johannes Böhm (4.) und Jan Fischer (17.) auch ganz gute Gelegenheiten. Für Zählbares sorgten aber erst Nico Becker nach einer verunglückten Direktabnahme von Bastian Freisinger (25.) und Michael Jonczy mit einem schönen Schlenzer über ATSV-Keeper Michael Kraut hinweg (40.). Dass es nur mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause ging, lag am Pech von Bastian Freisinger, der nur den Pfosten traf (37.).

Die Mittelfranken waren in Hälfte eins nur einmal gefährlich, Nico Geyer konnten einen Aussetzer von Julian Ceesay aber nicht ausnutzen. Bereits früh in der zweiten Halbzeit machte Nico Becker mit einer schönen Einzelaktion den Sack dann endgültig zu (54.). Kurz danach schnürte auch Michael Jonczy seinen Doppelpack, als er ohne Mühe am langen Pfosten zum 4:0 einschob (61.).

Ganz kampflos gaben sich die Gäste aus Erlangen dann aber nicht geschlagen und kamen durch Giuliano Nyary zum Ehrentreffer (67.), der dem ATSV auch kurz Auftrieb gab. Alle Hoffnung nahm den Erlangern dann aber das 5:1 durch Bastian Freisinger (76.). Den Schlusspunkt setzte – mit dem schönsten Tor des Tages, einem Schlenzer ins Eck – der eingewechselte Dominik Haller in der 87. Minute.

Ein Spiel, „das nach der langen Zeit schon ein Statement war“, umschrieb es Maloku: „Wir sind aus einer nicht einfachen Situation gekommen und haben das jetzt gebraucht, um Selbstbewusstsein aufzubauen.“ Das sollte jetzt definitiv wieder da sein – eine Woche vor dem Derby gegen die DJK Ammerthal sicher nicht die schlechteste Entwicklung.

Gelungene Premiere unter Flutlicht.
Mit brillanter Schusstechnik zum 2:0: Michael Jonczy kann's einfach.
Stenogramm:

DJK Gebenbach - ATSV Erlangen 6:1 (2:0)

DJK Gebenbach: Nitzbon – Hofmann, Ceesay, Biermeier, Böhm – Hempel, Fischer (64. Lindner), Pirner (82. Klahn)– Freisinger (82. Haller), Jonczy (78. Kohler), Becker (78. Epifani)

ATSV Erlangen: Kraut – Tischler, Lustig, Ort, Piwernetz – Sormaz, Mandelkow (56. List), Spahija, Meleleo (65. Nyary) – Geyer, Ferizi (46. Boakye)

Tore: 1:0 (25.) Nico Becker, 2:0 (40.) Michael Jonczy, 3:0 (54.) Nico Becker, 4:0 (61.) Michael Jonczy, 4:1 (67.) Giuliano Nyary, 5:1 (76.) Bastian Freisinger, 6:1 (87.) Dominik Haller – SR: Maximilian Ziegler (Würzburg) – Zuschauer: 240

DJK Gebenbach: Premiere unter Flutlicht

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