07.09.2018 - 16:32 Uhr
GebenbachSport

Die "Wahnsinns-Serie" wackelt

Als Spitzenreiter der Fußball-Bayernliga Nord reist die DJK Gebenbach zum Top-Spiel der elften Runde nach Großbardorf. Ob die Maloku-Truppe allerdings auch als Tabellenführer wieder in die Oberpfalz zurückkehrt, ist so sicher nicht.

Was für eine Quote! Niko Becker (links) erzielte in 40 Bayernliga-Spielen für die DJK Gebenbach 35 Treffer, in der laufenden Saison hat nur Björn Schönwiesner vom TSV Großbardorf (einmal) öfter getroffen. Am Samstag gibt es im Top-Spiel der elften Bayernliga-Runde den direkten Vergleich der beiden.
von Autor LIKProfil

Sollte Gebenbachs "Wahnsinns-Serie" mit zuletzt sieben Siege in Folge am Samstag, 8. September (16 Uhr), im Rhön-Grabfeld beim ambitionierten TSV Großbardorf, der mit 20 Punkten und einem Spiel weniger auf Rang fünf liegt, reißen, wäre dies jedenfalls keine Sensation. Die letzte Niederlage der DJK (1:3) datiert vom 21. Juli (3. Spieltag) beim nur wenige Kilometer entfernten TSV Aubstadt. Und wie die Aubstädter, die bis dahin gegen Gebenbach ebenfalls punktlos geblieben waren, werden auch die "Gallier" bis in die Haarspitzen motiviert sein und darauf brennen, sich für die beiden Niederlagen (0:2 und 1:2) im Vorjahr zu revanchieren.

Ziel Regionalliga

Wenige Stunden nach der Niederlage in der Bioenergie Arena durch Tore von Dominik Haller und Niko Becker trennten sich der damalige Trainer Dominik Schönhofer und der TSV Großbardorf. Auch unter Nachfolger Andre Betz bleibt das große Ziel der "Grabfeld-Gallier", zum zweiten Mal nach 2008 in die Regionalliga aufzusteigen. "Der Verein baut seine Strukturen weiter aus, die Mannschaft wird jedes Jahr zusammengehalten und punktuell weiter verstärkt", sagt DJK-Trainer Faruk Maloku über den TSV. Es sei kein Zufall, dass Großbardorf jedes Jahr eine ambitionierte Spitzenmannschaft stelle und um die Aufstiegsplätze mitspiele. Er lobt er die nachhaltige Arbeit des 1923 gegründeten Vereins: "Großbardorf ist ein Dino und seit über 16 Jahren Bestandteil der Bayernliga, davon sogar ein Jahr in der Regionalliga. Vor dieser beständigen Gesamtleistung muss man als fairer Sportsmann seinen Hut ziehen."

Treffen der Top-Torjäger

Die Entwicklung seiner eigenen Mannschaft vollzieht sich rasant. Nach zwei Jahren Landesliga und dem fünften Platz in im ersten Bayernligajahr ist die DJK nach knapp einem Drittel der Saison wieder vorne mit dabei. "Wir sind erst das zweite Jahr in der Liga. Wir haben nichts zu verlieren und können ohne Druck nach Großbardorf fahren. Dort wollen wir versuchen, das Spiel unbekümmert anzugehen und den TSV so gut wie möglich zu ärgern", so Maloku. In diesem Spitzenspiel treffen mit Björn Schönwiesner (11 Treffer) und DJK-Torjäger Niko Becker (10) auch die beiden bisher erfolgreichsten Torschützen aufeinander. Mit Marco Seifert (8 Tore) fehlt allerdings ein weiterer Top-Stürmer auf Gebenbacher Seite wegen einer Schulterverletzung aus dem Forchheim-Spiel. Auch Innenverteidiger Julian Ceesay ist für diese Begegnung nochmals gesperrt. Neben den drei Langzeitverletzten fehlt weiterhin Johannes Böhm und hinter dem Einsatz von Kapitän Timo Kohler (krank) steht noch ein Fragezeichen.

Keine idealen Voraussetzungen also und doch ist man bei der DJK zuversichtlich, den Unterfranken einen heißen Kampf liefern zu können. Denn auch in den vergangenen Wochen war Gebenbach schon gezwungen, personell umzustellen, bewältigte dies tadellos bewältigt und verlor nichts an Durchschlagskraft. TSV-Trainer Andre Betz sieht die Ausgangslage so: "Jetzt kommt mit der DJK Gebenbach der offensivstarke und mittlerweile sieben Mal in Folge siegreiche Tabellenführer zu uns. Die DJK ist extrem offensivstark und für uns wird das sicher eine reizvolle Aufgabe, die wir taktisch bedingt sicher auch mit einigen Umstellungen gegenüber letzter Woche angehen werden." DJK-Fans können mit nach Großbardorf fahren. Abfahrt ist um 10.30 Uhr am Sportheim.

DJK Gebenbach: Nitzbon (1), Damiano (30), Fischer (4), Biermeier (5), Becker (7), Haller (8), Gorgiev (9), Kohler (10) ?, Hempel (14), Scherm (15), Libotovsky (18), Pirner (19), Jakob (25), Keilholz (27), Jonas Lindner (23)

Wir haben nichts zu verlieren und können ohne Druck nach Großbardorf fahren.

Gebenbachs Trainer Faruk Maloku

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