Grafenwöhr
28.10.2019 - 16:31 Uhr

Ära Lang geht in Grafenwöhr zu Ende

Er schaffte mit der Sportvereinigung Grafenwöhr zweimal den Aufstieg und hat für den Verein enorm viel geleistet, bestätigte Abteilungsleiter Johann Danninger. Trotzdem ist nach der Saison Schluss für Trainer Roland Lang.

Noch steht Trainer Roland Lang für die SV Grafenwöhr an der Außenlinie. Aber nach dieser Saison ist Schluss. Bild: Alfred Schwarzmeier
Noch steht Trainer Roland Lang für die SV Grafenwöhr an der Außenlinie. Aber nach dieser Saison ist Schluss.

Die Sportvereinigung Grafenwöhr und Erfolgscoach Roland Lang gehen nach der Landesliga-Saison 2019/20 getrennte Wege. Darauf einigten sich die Vereinsführung um Abteilungsleiter Johann Danninger und der Trainer nach konstruktiven Gesprächen.

Lang übernahm die Elf in der Saison 2017/18, nachdem die SV nach achtjähriger Zugehörigkeit aus der Bezirksliga Nord abgestiegen war. Die Mission Wiederaufstieg glückte direkt im ersten Jahr unter der Leitung des in Neuhaus wohnenden A-Lizenz-Inhabers. Im darauffolgenden Jahr gelang unter Lang mit dem souveränen Meistertitel in der Bezirksliga Nord und dem damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga Mitte der bisher größte Erfolg in der Historie der 1999 gegründeten Sportvereinigung Grafenwöhr.

"Roland hat Unglaubliches bei uns geleistet. Er hat mit unserer Truppe nicht nur den zweimaligen Aufstieg geschafft, sondern hat darüber hinaus zahlreiche junge Spieler enorm weiterentwickelt und in die Mannschaft integriert. Dafür möchte ich Roland schon jetzt im Namen der gesamten Sportvereinigung herzlichst danken", fasst Danninger die letzten Jahre unter dem Trainer zusammen. "Trotzdem sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass wir nach drei klasse Jahren zum Saisonende getrennte Wege gehen und der Mannschaft zur neuen Saison neue Impulse geben wollen."

Auch Lang blickt auf bis dato erfolgreiche und intensive Jahre zurück. "Zu Beginn meiner Amtszeit in Grafenwöhr stand ganz klar das Ziel sofortiger Wiederaufstieg, welches wir auch mit dem nötigen Quäntchen Glück schafften. Nachdem wir uns dann im Folgejahr enorm verjüngten, ging es primär darum, sich wieder in der Bezirksliga zu etablieren. Etwas unverhofft stand am Saisonende der zweite Aufstieg in Folge, den wir uns allerdings mit tollen Leistungen redlich verdienten."

Doch auch in der aktuellen Saison stehen noch fordernde Ziele auf dem Zettel: "Auch wenn wir aktuell einem deutlichen Rückstand zum rettenden Ufer hinterherlaufen, werden wir nichts unversucht lassen, um doch noch den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte zu schaffen."

In das gleiche Horn bläst auch Danninger: "Wir wussten, dass mit dem Abenteuer Landesliga schwierige Zeiten auf uns zukommen. Die aktuelle Lage ist für uns keineswegs überraschend, da wir uns bewusst dazu entschieden hatten, den Aufstiegshelden die Chance zu geben, Landesliga-Erfahrung zu sammeln. Daher werden wir auch weiterhin Ruhe bewahren und alles daransetzten, den Abstieg zu verhindern."

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