Grafenwöhr
30.08.2019 - 20:03 Uhr

Herkulesaufgabe für die SV Grafenwöhr

Der Aufsteiger der Landesliga Mitte empfängt am Samstag den SV Fortuna Regensburg. Trainer Roland Lang rechnet sich dennoch etwas aus. Mut machen die Heimsiege gegen FC Tegernheim und ASV Neumarkt.

Die SV Grafenwöhr hofft im Heimspiel gegen Fortuna Regensburg auf die Treffer von Patryk Bytomski (rechts mit Maurice Albers). Bild: A. Schwarzmeier
Die SV Grafenwöhr hofft im Heimspiel gegen Fortuna Regensburg auf die Treffer von Patryk Bytomski (rechts mit Maurice Albers).

Die Sportvereinigung Grafenwöhr steht am Samstag (Anstoß um 16 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Fortuna Regensburg vor einer wahren Herkulesaufgabe. Der ambitionierte Gast aus der Hauptstadt der Oberpfalz rangiert aktuell auf dem zweiten Rang und spielt seit Jahren eine gute Rolle in der Landesliga Mitte. Die von Helmut Zeiml trainierte Gästemannschaft weist aktuell eine Bilanz von vier Siegen, vier Unentschieden und nur einer Niederlage auf. Nach einem holprigen Saisonstart feierte man vor Wochenfrist im Derby gegen den TSV Kareth-Lappersdorf mit einem später Treffer einen 1:0-Heimsieg. Der SV Fortuna verfügt über eine enorm ausgeglichene Mannschaft mit vielen jungen Talenten, aber auch „alten Hasen“. Die treffsichersten Akteure sind bisher die beiden Brüder Arlind und Arber Morina sowie Tobias Zöllner (je 3 Treffer) und Maximilian Ditandy (5). Im Grafenwöhrer Abwehrverbund ist bei Regensburger Angriffen höchste Vorsicht geboten.

SVG-Coach Roland Lang war nach der Niederlage beim Mitaufsteiger SpVgg Lam nur kurz niedergeschlagen. Zwar spricht er noch immer von einer unglücklichen Niederlage im Grenzgebiet, sieht aber auch positive Entwicklungen: „Die Formkurve meiner Truppe zeigte zuletzt deutlich nach oben, selbst in Lam hatten wir genügend Chancen, um mit mindestens einem Zähler die Heimreise anzutreten. Letztlich war aber die Heimmannschaft effektiver und entschied das Aufsteiger Duell für sich – hieraus müssen wir weiter lernen.“ Vor dem Duell mit Fortuna Regensburg weiß Lang um die Stärken des Gegners, will sich aber keineswegs verstecken: „Für meine junge Mannschaft gilt es, in der Abwehr noch sicherer zu stehen und die teilweise gut herausgespielten Chancen besser zu verwerten. Dann ist auch gegen favorisierte Fortunen etwas drin. Das haben auch unsere Siege gegen Neumarkt und Tegernheim gezeigt.“ Weiterhin verletzt fehlt Dominik Sandner. Valentin Schmidt und Dominik Zawal befinden sich aktuell im Aufbautraining. Zudem sind Alexander Dobmann und Edgar Drat angeschlagen. Wieder zum Kader stoßen hingegen die zuletzt fehlenden Benjamin König und Maximilian Kaufmann.

 
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