28.09.2018 - 16:41 Uhr
GrafenwöhrSport

Die Serie spricht gegen Kastl

Elf Spiele, zwölf Punkte, Platz elf. Beim TuS Kastl läuft es in dieser Saison bisher gar nicht. Ganz anders ist die Lage bei Aufsteiger SV Grafenwöhr.

Nach fünf Spielen ohne Sieg besteht Redebedarf beim TuS Kastl. Der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz in der Bezirksliga Nord beträgt nur noch drei Punkte.
von Autor HONProfil

Über die Gründe der mageren Azsbeute rätseln die Kastler Verantwortlichen, für Spielertrainer Andy Wendl ist es aber zu einfach, die Formschwäche auf die vielen und zum Teil auch schweren Verletzungen - zuletzt in Raigering verletzte sich Fabian Fink - oder auf die eklatante Auswärtsschwäche zu schieben. Dafür zeige man zumindest bei den Spielen vor heimischer Kulisse gute Ansätze und Auftritte.

Ein guter Auftritt ist am Sonntag, 30. September, auch nötig, denn zu Gast ist die SV TuS/DJK Grafenwöhr (Anstoß um 15 Uhr). Der Aufsteiger spielt bisher eine überragende Hinrunde, gewann neun seiner elf Spiele und kommt als Tabellenzweiter auf den Kastler Mennersberg.

Kastls Trainer Andy Wendl muss erneut seine Startelf umbauen. Neben den Langzeitverletzten Scherer, Fink und Fischer fallen nun auch noch kurzfristig Harsch, Mack und Schmid aus. So liegt die Verantwortung weiter bei dem Rest des Kaders, den jungen und den aus der zweiten Reihe aufgerückten Spielern. Nun gilt es für die Verantwortlichen des TuS, die junge Mannschaft aufzubauen und einige Fehler vor allem im Spielaufbau und in der Defensive abzustellen. Die Gäste haben eine starke Offensive um ihren Torjäger und Kapitän Johannes Renner - und auch die Defensive mit erst zwölf Gegentoren gehört zu den besten der Liga. Der Aufsteiger hat bereits 27 Punkte auf dem Konto, mehr als doppelt so viele wie die Kastler. Grafenwöhr unterlag bisher nur den beiden Spitzenteams aus Wernberg und Raigering.

Dies, die Konstellation in der Tabelle und die Tatsache, dass man in bisher vier Aufeinandertreffen nicht gegen Kastl verloren hat, sind Gründe für die Gäste, um mit breiter Brust anzureisen. Zudem möchte die Mannschaft von Trainer Roland Lang ihre Serie von vier Siegen weiter ausbauen und könnte, sollte der FC Wernberg gegen Schwarzhofen nicht gewinnen, erstmals in dieser Saison die Tabellenführung übernehmen.

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