Grünlas bei Ebnath
15.11.2025 - 18:21 Uhr
OnetzPlus

Weltmeister raus! Deutsche U17-Nationalelf scheitert mit eingewechseltem Langsteiner an Burkina Faso

Die deutsche U17-Fußball-Nationalelf hatte im WM-Spiel gegen Burkina Faso spielerisches Übergewicht – und verlor trotzdem. Der Oberpfälzer Toni Langsteiner kam erst zehn Minuten vor Schluss zum Einsatz.

Auch Bayerns Nachwuchstalent Mike Wisdom (Nummer 11/Szene aus dem Spiel gegen El Salvador) konnte gegen Burkina Faso kaum Akzente setzen. Bild: Markus Ulmer/Pressefoto Ulmer/dpa
Auch Bayerns Nachwuchstalent Mike Wisdom (Nummer 11/Szene aus dem Spiel gegen El Salvador) konnte gegen Burkina Faso kaum Akzente setzen.

Dieses Aus war so nicht erwartet worden: Die deutsche U17-Fußball-Nationalelf ist bei der WM in Katar überraschend am Samstag ausgeschieden. Im Sechzehntel-Finale unterlag die Elf von Bundestrainer Marc-Patrick Meister Burkina Faso mit 0:1.

Der aus Grünlas (Ebnath/Kreis Tirschenreuth) stammende Toni Langsteiner wurde zehn Minuten vor dem Abpfiff eingewechselt, der Mittelfeld-Akteur von RB Leipzig hatte noch die ein oder andere Aktion. In einer relativ zerfahrenen Partie waren die Westafrikaner schon nach fünf Minuten durch einen strammen Schuss von Mohamed Zongo in Führung gegangen. Die deutsche Elf hatte zwar ein Übergewicht, kam aber kaum zu klaren Chancen. Auch von Mike Wisdom vom FC Bayern ging kaum Gefahr aus. In der zwölfminütigen Nachspielzeit wurde ein Tor von Langsteiners Leipziger Teamkollegen Benno Kaltefleiter wegen Abseits zu Recht nicht gegeben. Das Team aus Afrika verteidigte konsequent und hart, störte immer wieder den Spielfluss des Gegners.

Damit ist Titelverteidiger Deutschland in der Runde der letzten 32 Teams bereits ausgeschieden. Burkina Faso trifft nun im Achtelfinale am Dienstag auf Uganda. Die deutsche Elf fliegt am Sonntag nach Hause.

OnetzPlus
Ebnath12.11.2025
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.