09.10.2026 - 15:15 Uhr

Haaland-Streit mit polnischem Elektriker vor Gericht

Der eine heißt Haaland, der andere wirbt mit dem Namen. Worum es in einem kuriosen Streit zwischen dem Weltklasse-Stürmer und einem Elektriker aus Polen geht.

Norwegens Stürmerstar Erling Haaland. (Archivbild) Bild: Tom Weller/dpa
Norwegens Stürmerstar Erling Haaland. (Archivbild)

In einer europäischen Fußball-Arena werden sich Weltklasse-Stürmer Erling Haaland und ein namentlich nicht genannter Elektriker aus Polen wohl nie begegnen. Dafür duellieren sie sich seit Jahren in einem Rechtsstreit, bei dem es vor dem EU-Gericht in Luxemburg weitergeht. 

Grund ist ein skurriler Disput um die Rechte des Namens „Haaland“, die der Elektriker im Jahr 2023 bei der Europäischen Union als Marke für Sportbekleidung, Fußballschuhe und Energydrinks eintragen ließ.

Haalands Marktwert: 220 Millionen Euro

Nur wenige Tage nach der Eintragung des Elektrikers zog Haaland - Stürmer von Manchester City und Multimillionär - in Norwegen nach und ließ die Eintragung der Marke auf die EU ausdehnen. Weil der Elektriker protestierte, erfuhr Haaland, dass die Marke bereits eingetragen war - und in welchem Zusammenhang. In zwei Verfahren setzte sich der Stürmer bereits vollständig durch.

Doch sein Widersacher gibt nicht auf und hat im Sommer dieses Jahres Klage beim EU-Gericht eingereicht, wie die norwegische Zeitung „VG“ berichtet. Haalands Anwälte unterstellen dem Mann die böswillige Absicht, sich mit dem berühmten Namen des Torjägers bereichern zu wollen. Haaland spielte vor seinem Wechsel zu Manchester City für Borussia Dortmund und hat laut dem Fachportal Transfermarkt einen Wert von 220 Millionen Euro.

© dpa-infocom, dpa:261009-930-815965/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.