04.12.2018 - 14:43 Uhr
HahnbachSport

Auf Aufstiegskurs

Der SV Hahnbach bleibt in der Tischtennis-Bezirksoberliga weiter in der Erfolgsspur: Binnen weniger Stunden kommen die Saisonsiege Nummer elf und zwölf dazu. Damit ist das erste Etappenziel schon geschafft.

Aufschlag durch Laszlo Harasztovich im Doppel mit Sabine Fischer. Im Duell mit dem Spitzendoppel der DJK Neustadt/WN gewannen die beiden Hahnbacher im fünften Satz.
von Günter BauerProfil

Da die DJK Ettmannsdorf ihre Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückzog, ist der SV Hahnbach nach seinen Siegen in Holenbrunn (9:3) und gegen die DJK Neustadt/WN (9:1) vorzeitig "Halbzeitmeister". Wenn die Serie in der Rückrunde so weitergeht, dürfte der Aufstieg in die Landesliga keine Frage sein.

Innerhalb von sieben Stunden hatte der SV Hahnbach am Samstag zwei Punktspiele zu absolvieren. Zunächst stand die Auswärtspartie beim SV Holenbrunn auf dem Programm. Diese Begegnung war auf Wunsch der Hahnbacher um eine Woche vorverlegt worden, weil zum ursprünglichen Termin die Nummer eins, der Ungar Laszlo Harasztovich, auf Heimaturlaub gewesen wäre. Kurioser Weise verlor Harasztovich in Holenbrunn seine beiden Einzel gegen die Tschechen Kamil Sindelar und Lubomir Dvorak. Den dritten Punkt beim 9:3-Sieg gab das Doppel Andreas Lindner/Patrick Neiswirth gegen Lubomir Dvorak/Michael Rupprecht ab.

Nur zwei Stunden brauchte der SVH, um den Tabellenzweiten DJK Neustadt/WN mit 9:1 zu bezwingen. Das einzige Spiel gab gleich zu Beginn das Doppel Petr Vicherek/Simon Bauer gegen Georg Altmann/Ralf Weidinger mit 0:3 ab. Nur zweimal geriet der Spitzenreiter in Gefahr, weitere Spiele abzugeben. Laszlo Harasztovich/Sabine Fischer lieferten sich gegen Herbert Schnös/Armin Bernlochner ein spannendes Match. Nach vier knappen Durchgängen ging der Entscheidungssatz mit 11:7 an die Hahnbacher. Sabine Fischer musste dann auch gegen Bernlochner über die volle Distanz gehen, holte mit 11:5 im fünften Satz aber den Punkt.

Der TuS Schnaittenbach II erkämpfte sich beim Tabellenzwölften TV Längenau auch ohne seine Nummer zwei Nils Baierl einen 9:6-Erfolg. Nach der 2:1-Doppelführung sorgten Thomas Reiß und Michael Rogner mit vier Siegen für einen komfortablen Vorsprung. Die weiteren Punkte holten Rudi Renner, Klaus Baierl (2) und Holger Strobl.

In der Landesliga befindet sich der TuS Rosenberg in argen Nöten. Der Tabellenachte musste am Samstag die Partie beim Zweitplatzierten TS Arzberg kampflos angeben. Obwohl die Herren II und III des TuS zu diesem Zeitpunkt kein Spiel zu absolvieren hatten, war der Verein nicht in der Lage, Ersatzleute zu finden. So musste die Begegnung wegen Personalmangel abgesagt werden.

9:4-Siege feierten die drei im Einsatz befindlichen Amberg-Sulzbacher Mannschaften in der Bezirksliga Süd/West Herren. Der TuS Rosenberg II fügte vor heimischer Kulisse dem bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer DJK Steinberg die erste Niederlage zu. Die in Bestbesetzung angetretenen Hausherren führten zur Halbzeit deutlich mit 7:2. Die ohne ihre Nummer eins Reinhard Kiendl und Nummer fünf Berndt Hasselfeldt angetretenen Steinberger bäumten sich noch kurz auf, ehe Andreas Schiller mit seinem 3:1 über Robert Henschger den Schlusspunkt setzte.

Mit dem 9:4 beim TV Wackersdorf II verbuchte der TV Amberg den sechsten Sieg in Serie. Gegen die ohne ihr Spitzenduo Roland Hetzenecker und Sebastian Sollik aufgelaufenen Knappen gerieten die Amberger schnell auf die Siegerstraße. Auch ohne ihrer Nummer eins Johannes Raab baute der TV die Führung auf 6:0 aus. Als dann Ralf Deiler und Paul Findlich jeweils gegen Jirina Krapol bzw.Hans Zilch 10:12 im Entscheidungssatz scheiterten, sorgte Martin Goldbach mit seinem 3:1 über Martin Scharf für den Siegpunkt.

Einen wichtigen Sieg verbuchte der TuS Schnaittenbach III im Kellerduell gegen die TSG Mantel-Weiherhammer. Nach etwas zähem Beginn kamen die Ehenbachtaler immer besser in Fahrt und schickten die TSG mit einer 4:9-Niederlage auf die Heimreise. Beste TuS-Akteure mit je zwei Siegen waren Felix Hiemer und Max Brendel. Schnaittenbach hält mit diesem Sieg Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen.

Eine bittere 7:9-Heimniederlage kassierte in der Bezirksklasse A der TV Amberg II. Gegen die SV TuS/DJK Grafenwöhr führten die Amberger von Beginn an immer knapp und hofften auf einen knappen Erfolg. Aber beim Stand von 7:6 riss der Faden. Den Mannen um Felix Weisen gelang nichts mehr und so gingen beide Zähler an Grafenwöhr.

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