22.05.2019 - 15:19 Uhr
HahnbachSport

Landesliga-Relegation: Brisantes Wiedersehen in Hahnbach

Als Bezirksliga-Meister verzichtet der SV Hahnbach vor einem Jahr auf den Aufstieg. Als Vizemeister diesmal nicht. In der Relegation zur Landesliga geht es gegen den SV Etzenricht - und den ehemaligen Trainer.

Rüdiger Fuhrmann in der Trainingsjacke des SV Hahnbach. Den verließ er in der Winterpause der Saison 2017/18 und wechselte zum SV Etzenricht
von Autor NRÖProfil

In der Relegation zur Fußball-Landesliga wurde der SV Hahnbach zusammen mit den beiden mittelfränkischen Bezirksligisten FSV Stadeln und TSV Weißenburg sowie dem Landesligisten SV Etzenricht einer Gruppe zugeordnet. Das Los bescherte dem SV Hahnbach schließlich den SV Etzenricht.

Das Hinspiel ist am Donnerstag, 23. Mai, um 18.30 Uhr in der Josef-Trösch-Sportanlage in Hahnbach, das Rückspiel dann am Sonntag, 26. Mai, um 16 Uhr in Etzenricht. Der Verlierer des Duells spielt in der kommenden Saison in der Bezirksliga, der Gewinner trifft in der zweiten Relegationsrunde auf den Sieger des Vergleichs zwischen Stadeln und Weißenburg. Nur für eine der vier Mannschaften ist letztendlich ein Platz in der Landesliga frei. Der SV Etzenricht kam in der abgelaufenen Saison in der Landesliga Mitte nicht über den 15. Platz hinaus und muss deshalb erneut in die Relegation. Bereits im vergangenen Jahr musste das Team über die Entscheidungsspiele die Klasse erhalten, was mit jeweils zwei Siegen gegen den 1. FC Hersbruck und den ASV Veitsbronn-Siegelsdorf souverän gelang.

Auch diesmal ist der Landesligist natürlich klarer Favorit dieser Qualifikationsrunde. Mit dem SV Etzenricht kommt eine Mannschaft nach Hahnbach, die viele junge Spieler, aber auch einige sehr erfahrene und Landesligaerprobte Akteure in ihren Reihen hat. Besonders reizvoll ist die Tatsache, dass der Etzenrichter Trainer Rüdiger Fuhrmann zuvor ja den SV Hahnbach betreute und diesen in der Winterpause verließ - trotz Rang eins.

Beim SV Hahnbach freut man sich über die nun anstehenden Spiele und kann positiv in die Relegation starten. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Baierlein hat auch heuer wieder eine überragende Saison gespielt und mit 66 Punkten sogar einen mehr als in der letztjährigen Meister-Saison geholt. Das Team konnte die Leistungen des vergangenen Jahres somit mehr als bestätigen. Außerdem haben gerade die jungen Spieler einen großen Schritt nach vorne gemacht, so dass der SV Hahnbach dieses Mal nicht auf einen möglichen Aufstieg verzichten wollte.

"Wir werden auch in der Relegation unseren Spielstil nicht ändern und offensiv agieren. Hier liegt unsere Stärke und die wollen wir auch gegen einen Landesligisten zeigen. Wir möchten uns eine gute Ausgangssituation verschaffen und unseren Zuschauern ein tolles Spiel zeigen", so Baierlein. Nicht zur Verfügung stehen Rene Brewitzer und Fabian Schötz.

Eine „gelbe Wand“ will der SV Hahnbach nur bei gegnerischen Freistößen aufbauen, ansonsten setzt der Bezirksliga-Vizemeister auch in den Relegationspielen gegen den Landesligisten SV Etzenricht auf die Offensive.

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