12.10.2018 - 16:15 Uhr
HahnbachSport

"Nicht am Tabellenstand messen"

Die Sache scheint klar: Vor dem Landkreisduell gegen den SV Sorghof sprechen alle Zahlen, Statistiken und Tendenzen für den SV Hahnbach. Dennoch warnt Trainer Thorsten Baierlein vor dem sieglosen Schlusslicht.

Jubelnde Hahnbacher – mittlerweile wieder ein gewohntes Bild. Nach holprigem Start in die Saison ist der amtierende Meister seit nun acht Spielen in der Bezirksliga Nord ungeschlagen, sieben davon gewann die Mannschaft von Trainer Thorsten Baierlein und verbesserte sich von Platz elf am zweiten Spieltag auf Rang drei.
von Autor NRÖProfil

Nachdem in der vergangenen Saison der Fußball-Bezirksliga Nord mit Platz elf der Relegationsrang gerade noch abgewendet werden konnte, sieht es momentan sehr schlecht aus für den SV Sorghof. Zahlreiche Abgänge und auch viele Verletzungen führten dazu, das man vor dem Landkreisduell am Sonntag, 14. Oktober, um 15 Uhr beim Nachbarverein SV Hahnbach mit nur einem Punkt aus 14 Begegnungen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz liegt. Besonders der Verlust von Toptorjäger Udo Hagerer, der in den vergangenen Jahren mit seinen Treffern für den Erfolg des Vereins entscheidend mitverantwortlich war, konnte nicht kompensiert werden.

Vor drei Wochen warf dann Trainer Hans-Jürgen Plößl das Handtuch und machte Platz für Harald Luft. Eine Besserung der Situation hat sich aber bis jetzt noch nicht eingestellt. Trotzdem wird der SV Sorghof in Hahnbach alles geben und versuchen, in diesem Derby die Wende einzuleiten. Beim SV Hahnbach läuft es dagegen momentan sehr gut. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Baierlein kletterte auf den dritten Platz und möchte natürlich die positive Entwicklung der vergangenen Wochen fortführen und mit einem Sieg die Vorrunde abschließen. Dazu braucht es aber auch am Sonntag wieder eine konzentrierte und engagierte Spielweise der gesamten Mannschaft. "Wir dürfen den SV Sorghof nicht am Tabellenstand messen und ihn keinesfalls unterschätzen. Wir müssen auch in diesem Spiel wieder unsere Leistung abrufen", so Baierlein. Nicht dabei sein kann Christian Gäck, der zuletzt in Top-Form war. Allerdings kehrt Fabian Schötz in den Kader zurück.

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