Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat eine deutliche Kampfansage an die Konkurrenz gerichtet. Beflügelt durch die Eindrücke vom neuen Ferrari schrieb der siebenmalige Champion zwei Wochen vor dem Saisonauftakt bei Instagram: „Ich habe einen Reset gemacht und bin voller Energie.“ Und der 41 Jahre alte Brite kündigte an: „Das wird eine Wahnsinnssaison.“
Letzter Grand-Prix-Sieg liegt lange zurück
Solche Ansagen gab es von Hamilton schon länger nicht mehr. Nach seinem Wechsel zur vergangenen Saison von Mercedes zu Ferrari hatte sich das vergangene Jahr zu einem quälenden Desaster entwickelt. Hamilton wartet bereits seit August 2024 auf seinen nächsten Erfolg, es wäre der 106. Grand-Prix-Sieg. Im 2025er Klassement hatte Hamilton nur den sechsten Platz belegt, auch noch einen Rang hinter seinem monegassischen Teamkollegen Charles Leclerc.
Der neue Ferrari für die anstehende Saison erwies sich bei den Testfahrten in Bahrain als vielversprechend. Mit einer innovativen Heckklappen-Variante verblüfften die Ingenieure der Scuderia die Konkurrenz, der neue Motor mit der Hälfte der Power durch die Batterie zeigte sich zuverlässig.
„Es ist inspirierend zu sehen, wie ein Team alle Register zieht, um ein Auto zu bauen. Das ist für mich der faszinierendste Teil dieses Jobs“, schrieb Hamilton: „Alles wird von Grund auf neu gebaut und immer wieder neu entworfen und überarbeitet. Und dann gibt es nur wenige von uns, die diese Maschine auf die Probe stellen dürfen. Dieses Gefühl wird nie langweilig.“
Hamilton: „Für einen Moment habe ich vergessen, wer ich war“
2014 war er bei der damals großen Motorenreform mit Mercedes durchgestartet und hatte bis einschließlich 2020 sechsmal die Fahrer-WM gewonnen. Seinen ersten Titel hatte Hamilton 2007 im McLaren geholt. Mit einem achten WM-Triumph würde Hamilton Michael Schumacher überflügeln und alleiniger Rekordchampion der Motorsport-Königsklasse werden.
Hamilton versicherte seinen Fans auch, dass er nirgendwo hingehen werde - mit manchen Aussagen im vergangenen Jahr hatte er Spekulationen um ein mögliches Karriereende befeuert. „Für einen Moment habe ich vergessen, wer ich war, aber dank euch und eurer Unterstützung werdet ihr diese Einstellung nicht noch mal erleben“, schrieb er.
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