15.09.2026 - 10:12 Uhr

Hansa Rostock trennt sich von Trainer Brinkmann

Erst am Freitag kassierte Hansa Rostock die erste Saisonniederlage in der 3. Liga. Vier Tage später ist der Trainer weg. Und das nur ganz kurz vor dem nächsten Spiel.

Nicht mehr Trainer von Hansa Rostock: Daniel Brinkmann. (Archivbild) Bild: Frank Hammerschmidt/dpa
Nicht mehr Trainer von Hansa Rostock: Daniel Brinkmann. (Archivbild)

Fußball-Drittligist Hansa Rostock hat sich von seinem Trainer Daniel Brinkmann getrennt. Das gab der Club einen Tag vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II bekannt. Coachen wird die Mannschaft am Mittwochabend (19.00 Uhr/MagentaSport) das verbliebene Co-Trainerteam aus Yannic Thiel und Adam Susac. Denn neben dem 40 Jahre alten Brinkmann wurde auch sein Assistent Dirk Flock freigestellt. Beide Verträge waren erst im März dieses Jahres verlängert worden.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir haben die Situation der Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten sehr genau beobachtet und dabei nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die grundsätzliche sportliche Ausrichtung und die Leistungen auf dem Platz analysiert“, sagte Hansas Profifußball-Direktor Amir Shapourzadeh. Aufsichtsrat, Vorstand und die sportliche Leitung seien „zu der gemeinsamen Einschätzung gelangt, dass die Entwicklung zuletzt nicht mehr unseren Erwartungen und unseren sportlichen Zielen entsprochen hat.“

Hansas Heimschwäche als Problem

Brinkmann übernahm die Rostocker im November 2024 auf dem 14. Tabellenplatz. Trotz einer sehr schnell sichtbaren positiven Entwicklung verpasste der Club unter seiner Leitung zweimal das große Ziel: die Rückkehr in die 2. Bundesliga.

Auch in diesem Jahr kassierte der FC Hansa zwar erst am vergangenen Freitag die erste Saisonniederlage in der 3. Liga (0:4 bei Viktoria Köln). Die Ergebnisse gerade in den Heimspielen gegen Waldhof Mannheim (3:3) und dem SV Wehen Wiesbaden (1:1) schwächten aber Brinkmanns Position. Bereits in der vergangenen Saison kosteten allein fünf Niederlagen im heimischen Ostseestadion den möglichen Aufstieg.

© dpa-infocom, dpa:260915-930-686833/1

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