15.09.2020 - 17:45 Uhr
HirschauSport

Rollerski-Rennen: Franken siegen in Hirschau

Dank eines ausgefeilten Konzepts durfte der SC Monte Kaolino Hirschau sein Rollskirennen am Hirschauer Sportpark veranstalten. Für die Skilangläufer war es der erste Wettkampf nach langer Abstinenz. Entsprechend groß war die Resonanz.

Ein einsames Rennen zog in der Klasse U14 der Hirschauer Emil Paul. Er siegte auf der vier Kilometer strecke in Bestzeit vor der Konkurrenz.
von Christian LinglProfil

Mit 126 gemeldeten Startern verbuchte der SC Monte Kaolino Hirschau einen Teilnehmerrekord bei seinem Rollskirennen am Sportpark. Einen großen Teil davon stellten benachbarte oberfränkische Vereine aus dem Fichtelgebirge, mit denen die Oberpfälzer seit langem ein freundschaftliches Verhältnis pflegen.

Das Rennen konnte jedoch nur über die Bühne gehen, nachdem Stadt und Gesundheitsamt dem Konzept des Organisationsteams um Vorsitzenden Thomas Heckmann zugestimmt hatten. Dies sah unter anderem vor, dass alle Teilnehmer und Zuschauer registriert wurden, wobei die Anzahl der Zuschauer auf ein Minimum begrenzt wurde.

Das Rennen selbst war in mehrere Startgruppen aufgeteilt. Dabei wurden die Sportler in Startreihen mit maximal vier Läufern eingeteilt, so dass die Abstandsregeln jederzeit beachtet werden konnten. Da der Skilanglaufsport sowieso nicht als Kontaktsport bekannt ist, gab es während der Rennen diesbezüglich keinerlei Bedenken.

Wie schon in den vergangenen Jahren gingen die Schüler bis U11 auf Inlineskates ins Rennen. Auf diesem Sportgerät werden die Jüngsten an den Skilanglaufsport herangeführt. Nach diesem Prolog gingen die älteren Teilnehmer auf Rollskiern auf ihre Runden rund um den Sportpark in Hirschau. Je nach Alter mussten sie dabei die Zwei-Kilometer-Strecke hoch Richtung Monte Kaolino zwischen ein und fünf Mal absolvieren.

Besonders spannende Rennen lieferten sich dabei auf der 6-km-Runde die beiden Juniorinnen Hannah Stocker aus Hersbruck und die Gefreeserin Jule Zeitler, die sich in der letzten Runde vor die Vorjahressiegerin setzte. Ein nicht minder spannendes Duell lieferte sich Vorjahressieger Jakob Lauerer vom SCMK. Von Beginn an hielten er und Sebastien Rohde vom SC Wüstenselbitz das Tempo hoch. "In den Abfahrten war er immer ein bisschen schneller als ich", sagte Lauerer. Das konnte der Teilnehmer der letzten Universiade auf die fünf Runden gesehen nicht mehr kompensieren, und so fuhr der Oberfranke am Ende als Erster über die Ziellinie. Neben diesem zweiten Platz, wobei Lauerer die Wertung seiner Altersklasse gewann, gab es noch einige weitere Siege und Podestplätze des SCMK-Nachwuchses.

Nicht nur um den Gesamtsieg, auch auf den Positionen und den Altersklassenwertungen gab es spannende Zweikämpfe, wie hier zwischen den beiden Hirschauer Trainingspartnern Linus Uschold und Deniz Bothner.
Die Siegerinn bei den Juniorinnen und damit auch schnellste in der Damenklasse Jule Zeissler vom SC Gefrees setzte sich erst in der letzten Runde vor ihrer Konkurrentin und Vorjahressiegerin Hannah Stocker durch.
Bei den Herren setzte sich Sebastian Rohde (vorne) von SC Wüstenselbitz vor dem Hirschauer Vorjahressieger Jakob Lauerer durch. Die beiden lieferten sich bis in die letzte Runde ein spannendes Rennen, wobei der Oberfranke das glücklichere Ende für sich hatte.
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