Nach einer chaotischen Formel-1-Qualifikation in São Paulo konnte Nico Hülkenberg zufrieden sein. 16 Jahre nach der ersten und einzigen Pole Position seiner Karriere auf dem Autódromo José Carlos Pace raste der Audi-Pilot auch dank der Strafversetzungen der Konkurrenz bis auf Startplatz vier vor.
„Zufrieden, sauber geblieben, das Maximale rausgepresst“, resümierte Hülkenberg nach einer regnerischen Startplatzjagd. Man müsse zwar die „Kirche im Dorf“ lassen. Der 39-Jährige freut sich jedoch zurecht über ein erfolgreiches Comeback, nachdem ihn ein Elektronikproblem tags zuvor im zweiten Training noch zum Zuschauen verdammt hatte.
Hinter Vorjahresweltmeister Lando Norris (McLaren), Kimi Antonelli (Mercedes) nur wenige Tage nach dessen vorzeitigem WM-Triumph und Liam Lawson (Racing Bulls) in der Startaufstellung macht sich Hülkenberg berechtigte Hoffnungen auf Punkte im Grand Prix heute (18.00 Uhr MEZ/Sky). „Uns steht ein absoluter Thriller ins Haus“, meinte der Rheinländer. „71 Runden sind eine Menge Holz.“
© dpa-infocom, dpa:261108-930-962075/1













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.