Update 15.06.2026 - 15:22 Uhr

Italienische Medien: Krösche vor Wechsel zu Milan

Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche steht nach einer enttäuschenden Saison in Frankfurt offenbar vor dem Absprung. Was aus Italien gemeldet wird und wie die Eintracht reagiert.

Auf dem Sprung nach Mailand? Frankfurts Sportchef Markus Krösche. (Archivbild) Bild: Andreas Arnold/dpa
Auf dem Sprung nach Mailand? Frankfurts Sportchef Markus Krösche. (Archivbild)

Der Wechsel von Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche zur AC Mailand rückt nach italienischen Medienberichten näher. Der 45-Jährige und sein Vertrauter Timmo Hardung befinden sich laut einem Bericht der „Gazzetta dello Sport“ in „fortgeschrittenen Verhandlungen“ mit dem italienischen Topclub. Der hessische Bundesliga-Club will davon nichts wissen. 

„Krösche klar im Vorteil“

Sky Italia meldete, dass die Milan-Bosse Gerry Cardinale und Zlatan Ibrahimovic in Kontakt seien mit Frankfurt. Der Transferexperte Matteo Moretto spricht gar von einer mündlichen Einigung. „Nachdem die Trainerfrage geklärt ist, dürfte der nächste Puzzlestein der Technische Direktor sein, wobei Markus Krösche klar im Vorteil ist“, schreibt die „Gazzetta“. Neuer Chefcoach wird nach Medienberichten der Portugiese Ruben Amorim (zuletzt Manchester United).

„Vonseiten des AC Mailand gab es niemanden, der wegen Markus Krösche auf uns zugekommen ist“, sagte Eintracht-Präsident Mathias Beck der „Bild“. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Bundesliga-Clubs ergänzte: „Und wir als Hauptausschuss von Eintracht Frankfurt haben nach Rücksprache mit Markus Krösche auch keinen Hinweis darauf, dass er Eintracht vor Ende seiner Vertragslaufzeit 2028 verlassen möchte.“

Krösche ist seit fünf Jahren Sportvorstand bei der Eintracht und hat noch einen Vertrag bis 2028. In seiner Amtszeit in Frankfurt traf er immer wieder sehr gute Transferentscheidungen und avancierte damit zum deutschen Top-Manager. 

Krösche zuletzt mit Fehlgriff

In der abgelaufenen Saison verpasste die Eintracht, die jetzt Adi Hütter als Chefcoach zurückgeholt hat, aber unter dem Spanier Albert Riera die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb. Riera gilt als Krösches Fehlgriff. 

Nach einem „Bild“-Bericht müsste Mailand eine Ablösesumme bei dessen Verpflichtung bezahlen, da eine Ausstiegsklausel aktuell nicht gültig sei. Nach einer enttäuschenden Saison mit dem Verpassen der Champions-League-Ränge in der Serie A mussten bei Milan neben Trainer Massimiliano Allegri auch der Geschäftsführer, der Sportdirektor und der Technische Direktor gehen.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-225974/2

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