Deutschland und die Welt
03.02.2026 - 07:15 Uhr

Kanada: Drei Nachwuchs-Eishockeyspieler sterben bei Unfall

Trauer im kanadischen Eishockey: Drei Teenager kommen bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Das kanadische Eishockey trauert um drei Nachwuchsspieler. Symbolbild: Daniel Karmann/dpa
Das kanadische Eishockey trauert um drei Nachwuchsspieler.

Das kanadische Eishockey trauert um drei Nachwuchsspieler, die auf dem Weg zum Training bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind. Bei den Todesopfern handelt es sich laut Polizeiangaben um zwei 18-Jährige und einen 17-Jährigen. Demnach war das Fahrzeug mit den Teenagern am Montagmorgen (Ortszeit) in der Provinz Alberta in einen Unfall mit einem Sattelschlepper verwickelt. Der Fahrer des Lkws erlitt leichte Verletzungen.

Danielle Smith, Premierministerin der Provinz Alberta, sprach den Betroffenen ihr Beileid aus. „Die gesamte Eishockeyfamilie von Alberta steht Ihnen in Ihrer Trauer und in Ihren Gebeten zur Seite“, schrieb sie in den sozialen Medien. „Ich bin mir sicher, dass die Einwohner von Alberta diesen Familien und diesem Team in den kommenden Tagen mit Liebe und Unterstützung zur Seite stehen werden, während sie einen Schmerz durchleben, den niemand jemals ertragen sollte.“

Calgary Flames halten Schweigeminute ab

Der Unfall ereignete sich rund eine Autostunde von Calgary entfernt. Das NHL-Team der Calgary Flames hielt vor dem Heimspiel gegen die Toronto Maple Leafs eine Schweigeminute für die Opfer ab. Bereits zuvor drückte das Team über die sozialen Netzwerke sein Mitgefühl aus.

Die Tragödie weckte in Kanada Erinnerungen an einen schweren Unfall im April 2018, als ein Bus mit Angehörigen eines Nachwuchs-Eishockeyteams ebenfalls mit einem Sattelzug kollidierte. Damals kamen 16 Menschen ums Leben, 13 weitere wurden verletzt.

© dpa-infocom, dpa:260203-930-634146/1

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.