01.05.2019 - 18:45 Uhr
Kastl bei KemnathSport

Maria Kausler setzt sich gegen internationale Konkurrenz durch

Die Kastler Sportschützin trumpft in Berlin mit dem Luftgewehr auf. Zunächst droht sie das Finale zu verpassen, doch mit einem fulminanten Endspurt gelingt der nervenstarken Kausler der Sprung nach ganz oben auf dem Podium.

Maria Kausler (Mitte) von den Kastler Sportschützen mit der Argentinierin Alliana Volkart (links) und Jana Tolonitz bei der Siegerehrung.
von Wolfgang RapsProfil

Maria Kausler von den Sportschützen "Einigkeit Hubertus" Kastl stand beim Internationalen Wettkampf der Sportschützen (IWK) in Berlin ein straffer Zeitplan bevor. Es galt, drei Wettbewerbe zu absolvieren. Zunächst ging Kausler mit Andreas Preis von den Eichenlaubschützen Saltendorf mit dem Luftgewehr im Mixed-Wettbewerb an den Start. Kausler (412,3) und Preis (407,7) belegten mit einem Gesamtergebnis von 820,0 Ringen im Vorkampf Rang elf und verfehlten damit den Einzug ins Finale nur knapp. Gerade einmal 2,5 Ringe trennten das Duo vom Qualifikationsrang fünf. Die spätere Ausscheidung gewannen die Polen Weronika Roslon und Tomasz Bartnik.

Im direkten Anschluss stand die Disziplin KK3x20 auf dem Plan. Hier schaffte Kausler mit 1143 Ringen als Achtplatzierte den Sprung ins Finale. Bei der nachfolgenden Endausscheidung im Knieendanschlag schlichen sich jedoch einige "Achter" ein, weshalb sie gleich zu Beginn den Anschluss an die starke Konkurrenz verlor. Nach dem 40. Finalschuss schied die Kastlerin mit 397,2 Ringen als Siebtplatzierte aus. Der Finalsieg im KK-Dreistellungskampf ging mit 453,8 Ringen an die Schweizerin Andrea Brühlmann.

Zum Abschluss stand die Luftgewehr-Ausscheidung auf dem Programm. Mit einem starken Vorkampf-Ergebnis von 618,1 Ringen belegte die Kastlerin zunächst Platz sechs und qualifizierte sich somit für das Finale der besten acht Schützinnen. Im Finale leistete sich die Kastlerin gleich zu Beginn erneut zwei "Neunen" – ein weiteres schnelles Ausscheiden drohte. Doch diesmal behauptete sich Kausler mit starken Schussfolgen im Shoot-off gegen die Konkurrenz. Mit den letzten beiden Stechschüssen setzte sich Kausler mit 248,0 gegenüber der Argentinierin Alliana Volkart (264,5) durch. Dritte wurde Jana Tolonitz (225,8) aus Sachsen-Anhalt.

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