24.07.2026 - 22:02 Uhr

Keine Medaillen im Canadier-Einer: Tasiadis wird WM-Achter

Die Medaillenhoffnungen bei der Kanuslalom-WM im Canadier waren ohnehin klein. Das bewahrheitete sich im Finale.

Sideris Tasiadis war bei der WM in Okahoma City bester Deutscher. (Archivbild) Bild: Sebastian Kahnert/dpa
Sideris Tasiadis war bei der WM in Okahoma City bester Deutscher. (Archivbild)

Es bleibt bei einer Medaille für das deutsche Kanuslalom-Team bei den Weltmeisterschaften in Oklahoma City. Nachdem das Canadier-Männer-Team Bronze geholt hatte, gab es die Hoffnung, dass auch im Einzel Edelmetall möglich sein könnte. Doch Lennard Tuchscherer aus Leipzig wurde beim Überraschungssieg von Miquel Travé aus Spanien Zehnter. Sideris Tasiadis kam als bester Deutscher auf Rang acht.

Im Halbfinale hatten die beiden DKV-Athleten als Vierter und Fünfter noch überzeugt. Tuchscherer startete mit einer Torberührung, die Unsicherheit zog sich bis ins Ziel durch. Tasiadis konnte seine Leistung aus dem Halbfinale nicht wiederholen, war langsamer und deshalb nicht in Medaillennähe.

„Platz zwei, drei, wäre sicher möglich gewesen. Ich freue mich eigentlich nur, dass ich bestes deutsches Boot bin und in Sachen Olympia-Quotenplatz etwas tun konnte“, sagte der zweimalige Olympia-Medaillengewinner Tasiadis.

Deutsche Frauen schon im Halbfinale raus

Die deutschen Frauen verpassten das Finale der besten Zwölf. Dabei scheiterte die Leipzigerin Andrea Herzog als 13. um 0,39 Sekunden an der Finalteilnahme. Ihre Leipziger Teamkolleginnen Lucie Krech und Nele Bayn kamen auf die Ränge 19 und 22.

© dpa-infocom, dpa:260724-930-435034/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.