20.09.2019 - 15:55 Uhr
KemnathSport

Elf Fragen an Matthias Plank (SG SV Kemnath/Freudenberg)

In unserer Reihe erklärt der Defensivspieler, warum er einen Spitznamen braucht, um nicht verwechselt zu werden und wieso es aufgrund seiner Rückennummer in der Mannschaft immer wieder zu Diskussionen kommt.

Matthias Plank ist seit Jahren eine feste Größe in seinem Team. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Andreas bildet er Innenverteidigung, was von Grund auf eine gute Kommunikation bedeutet.
von Autor HÜRProfil

Der 26-jährige Verteidiger Matthias Plank spielt seit der F-Jugend beim SV Kemnath. Sein Opa fuhr ihn und Zwillingsbruder Andreas regelmäßig zum Training und förderte somit das Talent seiner Enkel. Diese Saison kämpft er mit seiner Mannschaft in der Kreisklasse gegen den Abstieg. Neben dem Fußball spielt er gerne Schach, um sich geistig bei Laune zu halten.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Matthias Plank: Eine halbe Bier, eine Bratwurstsemmel vom Scheuerer Luck' und vorher halt 90 Minuten den Anweisungen des Trainers, so gut es geht, Folge leisten.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Matthias Plank: Naja, das kann man so eigentlich nicht sagen, weil ich beherrsche im Prinzip beides gleich schlecht. Aber ich glaub beim Fußball kann man weniger falsch machen. Schuld daran ist mein Opa. Er war es, der uns (meinen Bruder und mich) damals in der F-Jugend das erste mal zum Fußballtraining gefahren hat, bevor er uns erst Jahre später das Schachspielen beibrachte.

ONETZ: 3. Ihre Rückennummer ist die 7. Warum?

Matthias Plank: Naja, Katzen haben 7 Leben ...und ich mag Katzen. Den 7er hab ich schon seit Anfang an und das wird auch so bleiben, auch wenn unser Spielertrainer ihn auch gern tragen würde.

ONETZ: 4. Das müsste der Nachbarverein TuS Schnaittenbach mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Matthias Plank: Da würde ich ja lieber... Nein, so etwas würde in 1000 Jahren nicht passieren.

ONETZ: 5. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Matthias Plank: Abschaffen würde ich eigentlich keine, zumindest nicht im Amateurfußball. Im Profifußball stört mich lediglich der Videobeweis. Dort laufen genügend Schiris rum, um ein Spiel in den Griff zu bekommen. Fehlentscheidungen sind menschlich und gehören meiner Meinung nach zum Fußball einfach mit dazu. Sonst braucht sich ja in Zukunft gar kein Schiedsrichter mehr auf den Platz stellen.

ONETZ: 6. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Matthias Plank: Einige Mitspieler nennen mich Plänki. Aber nur, weil sie mich von meinem Zwillingsbruder nicht unterscheiden können.

ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Matthias Plank: Die leidige Diskussion über das Henne-Ei-Problem und allerlei erwähnenswerte Ereignisse an den gemeinsamen Abenden zuvor.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Matthias Plank: Ich kann mich an viele Dinge noch gut erinnern... vergangene Fußballspiele zählen in der Regel jedoch nicht dazu. Aber unser Sieg im Relegationsspiel 2015 gegen den TSV Nittenau war ganz geil. Wir spielten um den Aufstieg in die Kreisliga und mussten bereits nach 5 Minuten aufgrund meines Fehlers einem 0:1 hinterherlaufen. Kurz danach haben wir aber das Spiel gedreht und sind am Ende mit einem 4:1 zurück in die Kreisliga aufgestiegen. Die Party danach war brachial.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Matthias Plank: Die Kommentare der Zuschauer blende ich meistens aus, um mich auf das Spiel zu konzentrieren. Die jucken mich nicht sonderlich.. Ich glaube aber, wenn ich Zuschauer wäre, würde ich wahrscheinlich auch öfter mal reinteufeln (außer natürlich gegen die Schiris, weil des san alles meine Freind').

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Matthias Plank: Nichts schwerwiegendes. Geldstrafen für z.B. Gelbe Karten wegen Meckern, Sachen in der Kabine liegen lassen, sowas überlasse ich den anderen.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Matthias Plank: Am liebsten fahre ich eigentlich zum 1. FC Schmidgaden. Das ist und war für mich schon immer eines der geilsten Lokal-Derbys überhaupt und nachher muss man da auch nicht Angst haben zu verdurschten. Ungeil hingegen sind die Auswärtsspiele, bei denen man erst eine halbe Weltreise antreten muss, unabhängig vom Gegner selbst.

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