21.08.2026 - 15:55 Uhr

„Kleiner Feigling“: Mega-Kampf Fury gegen Joshua auf Kippe

Die Box-Fans warten seit Jahren auf das Duell zwischen Fury und Joshua. Eigentlich waren sich beide Seiten über einen Kampf einig, doch fix ist er noch nicht. Daran könnte es scheitern.

Hält sich wie gewohnt mit Schimpftiraden nicht zurück: Tyson Fury. (Archivbild) Bild: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
Hält sich wie gewohnt mit Schimpftiraden nicht zurück: Tyson Fury. (Archivbild)

Der für den November geplante Schwergewichts-Kracher zwischen den früheren Box-Weltmeistern Tyson Fury und Anthony Joshua droht auszufallen. Aktuell sehe es nicht so aus, als würde der Kampf stattfinden, sagte Fury in einem Instagram-Video. Dabei beschuldigte er seinen britischen Landsmann Joshua und dessen Promoter Eddie Hearn der Geldgier.

„Es ist, was es ist. Das gleiche alte Klischee ein Jahrzehnt später. Lauft weiter, ihr kleinen Feiglinge“, sagte der aufgebrachte Fury bei seiner Schimpftirade. „Ich werde weitermachen und gegen jemand anderen kämpfen.“ Und an Joshua gerichtet sagte der 38-Jährige: „Aber wisse einfach, dass du nie den Mut hattest, gegen Tyson Fury zu kämpfen, du kleiner Feigling.“

Der saudi-arabische Geldgeber würde den Kampf, auf den die Box-Fans seit Jahren warten, gerne im Madison Square Garden in New York abhalten. Das Joshua-Lager verweist aber auf einen Vertrag, der den 36-Jährigen offenbar an Großbritannien als Austragungsort seiner Kämpfe bindet. Manager Hearn sagte daher, dass seinem Schützling bei einem Kampf in den USA eine Entschädigung aufgrund der unterschiedlichen steuerlichen Auswirkungen zustehen würde.

© dpa-infocom, dpa:260821-930-564032/1

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