25.05.2018 - 11:47 Uhr
KonnersreuthSport

TSV Waldershof steigt ab

Bitterer Abend für den TSV Waldershof: Die Truppe von Trainer Markus König steigt aus der Kreisliga ab. Der TSV Neualbenreuth darf dagegen weiter vom Aufstieg träumen.

Der TSV Neualbenreuth gewann am Freitag das erste Relegationsspiel zur Kreisliga gegen den TSV Waldershof mit 1:0. Hier setzt sich Xaver Frank (rechts) gegen den Waldershofer Fabian Schöffel durch.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

(gb) Vor fast 600 Zuschauern auf dem Gelände des TSV Konnersreuth feierte der TSV Neualbenreuth im ersten Relegationsspiel zur Kreisliga einen überraschenden Sieg gegen den favorisierten TSV Waldershof. Nach einer hart umkämpften, spielerisch aber wenig berauschenden Partie, bezwang der Vizemeister der Kreisklasse Ost den Kreisliga-Süd-13. etwas glücklich, aber keineswegs unverdient mit 1:0.

Während damit für Waldershof der Abstieg besiegelt ist, geht für Neualbenreuth die Relegation weiter. Der nächste Gegner ist am Mittwoch, 30. Mai, um 18.30 Uhr (Ort noch offen) der Gewinner des Spiels FC Lorenzreuth gegen TuS Erkersreuth, das am Samstag um 18 Uhr in Marktleuthen ausgetragen wird.

Ohne Schmidkonz

Der TSV Neualbenreuth musste auf seinen privat verhinderten Spielertrainer Jürgen Schmidkonz verzichten. Zudem fiel schon nach einer Viertelstunde mit Thomas Küblböck ein weiterer wichtiger Akteur verletzt aus. Der Kreisklassist steckte aber auch diesen Rückschlag weg und gestaltete die Partie in der ersten Halbzeit völlig ausgeglichen. Beide Teams verstrickten sich immer wieder in Zweikämpfe, Torszenen entstanden auf beiden Seiten meist nach Fehlern. Kurz vor der Pause fiel das Tor des Tages: Bei einer weiten Freistoßflanke in den Waldershofer Strafraum machte Torwart Max Meichner eine unglückliche Figur und Radek Fiala drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel forcierten die insgesamt enttäuschenden Waldershofer ihre Angriffsbemühungen. Sie drängten auf den Ausgleich, rannten aber meist zu ungestüm und ideenlos an. Neualbenreuth konnte sich kaum noch befreien, hatte aber mit Torhüter Anton Zintl einen starken Rückhalt, der mit drei, vier tollen Paraden den Ausgleich verhinderte. Die größte Tat vollbrachte er gegen den völlig allein vor ihm auftauchenden Dominik Dotzauer.

Neualbenreuth stemmte sich den Angriffen entgegen und brachte mit aufopferungsvollem Einsatz den knappen Vorsprung über die Zeit. In der Nachspielzeit hatte Kai Seitz beim einzigen konsequent zu Ende gespielten Konter sogar noch das 2:0 auf dem Fuß.

Tor: 0:1 (42.) Radek Fiala - SR: Reiner Rauh (SG Zedtwitz) - Zuschauer: 560 in Konnersreuth

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