28.10.2026 - 11:43 Uhr

Konnte nicht mehr stehen: Seoane spricht über Erkrankung

Der Ex-Bundesliga-Trainer Gerardo Seoane musste wegen einer Entzündung des Gleichgewichtsnervs ins Krankenhaus. Nun berichtet er von seinen Symptomen.

Gerardo Seoane konnte wegen einer Entzündung des Gleichgewichtsnervs zeitweise nicht mehr stehen. (Archivbild) Bild: Bernd Weißbrod/dpa
Gerardo Seoane konnte wegen einer Entzündung des Gleichgewichtsnervs zeitweise nicht mehr stehen. (Archivbild)

Der frühere Fußball-Bundesligatrainer Gerardo Seoane hat nach seinem Klinikaufenthalt über seine Entzündung des Gleichgewichtsnervs gesprochen. Der 47-Jährige berichtete in einem vom Verein veröffentlichten Interview, dass die Erkrankung bei ihm extreme Übelkeit und Schwindelgefühle ausgelöst habe. „So, dass es mir eigentlich gar nicht mehr möglich gewesen ist, zu stehen“, sagte Seoane.

Die Symptome hätten bei ihm Stress ausgelöst, er sei dann „notfallmäßig“ ins Krankenhaus gekommen. Dort habe die Entzündung dann schnell diagnostiziert werden können, sagte Seoane, früher Coach von Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach. Er verpasste dadurch den 2:0-Sieg seiner Mannschaft am vergangenen Samstag gegen den FC St. Gallen. Inzwischen steht er wieder auf dem Trainingsplatz.

Die Entzündung klinge stetig ab, nach dem ersten Tag mit akuten Beschwerden habe er keine Schwindelgefühle mehr gehabt. „Ich merke aber natürlich schon, dass die vielen Reize, die Informationsaufnahme eine gewisse Müdigkeit auslösen“, sagte der Schweizer. Daher müsse er sich noch ein wenig zurücknehmen. „Der Weg ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Seoane. „Ich bin natürlich noch nicht bei 100 Prozent“. Der 47-Jährige trainiert seit einem Jahr die Young Boys Bern, die in der Schweizer Super League derzeit auf dem zweiten Platz stehen.

© dpa-infocom, dpa:261028-930-905637/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.