Update 29.10.2026 - 13:26 Uhr

Kovac lässt Karetsas-Einsatz bei „Nonplusultra“ Bayern offen

BVB-Sommer-Neuzugang Kosta Karetsas trainiert vor dem Topspiel beim FC Bayern erstmals wieder mit der Mannschaft. Ob es für das Bundesliga-Topspiel reicht, entscheidet sich erst noch.

Konstantinos Karetsas verletzte sich Mitte Oktober gegen Union Berlin. (Archivbild) Bild: Julius Frick/dpa
Konstantinos Karetsas verletzte sich Mitte Oktober gegen Union Berlin. (Archivbild)

Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat einen Einsatz von Offensivkünstler Konstantinos Karetsas im Bundesliga-Topspiel beim FC Bayern München offengelassen. „Kosta hat heute teilintegriert mittrainiert. Der Plan ist, dass er morgen mit der Mannschaft mittrainiert. Dann werden wir die Entscheidung treffen, ob er bereit für München ist oder auch nicht“, sagte Kovac vor dem Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Der griechische Sommerneuzugang hatte sich beim Liga-Gastspiel bei Union Berlin Mitte Oktober eine Bandverletzung zugezogen und seither die Pflichtspiele bei FK Sabah (2:1), gegen Eintracht Frankfurt (1:0) sowie zuletzt im Pokal gegen Werder Bremen (3:2) verpasst. Beim übrigen Personal kann Kovac weitgehend aus dem Vollen schöpfen. „Die Jungs, die das letzte Spiel gespielt haben, sind alle wohlauf“, erklärte Kovac. 

Kovac: Hohe Trauben, klare Ansprüche

Auf das Duell mit dem punktgleichen Tabellenführer blickt Kovac derweil mit Vorfreude, weiß aber auch um die Herausforderung. „Es ist der Klassiker. Nach langer Zeit haben wir die Möglichkeit, mit gleicher Anzahl an Punkten nach München zu fahren. Das macht die Sache spannender, aber nicht leichter. Der FC Bayern ist das Nonplusultra nicht nur in Deutschland, sondern in Europa. Wir müssen 90 Minuten auf dem allerhöchsten Niveau spielen“, so der 55-Jährige. 

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Fehlende Konstanz wies Kovac nach dem verspielten 0:2-Vorsprung im Pokal vehement zurück. „Es gibt keine Mannschaft der Welt, die 90 Minuten den Gegner dominiert“, konterte der BVB-Coach, betonte aber die hohen Anforderungen gegen den Rekordmeister: „Wir müssen auf dem allerhöchsten Niveau spielen. Wir haben die Ambitionen, dort etwas mitzunehmen. Wir wissen, dass die Trauben hoch hängen. Aber wir sind der BVB.“

© dpa-infocom, dpa:261029-930-912203/2

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