Belgiens Fußballer müssen bei der Weltmeisterschaft auf den krankheitsbedingt angeschlagenen Jeremy Doku verzichten - und befürchten einen weiteren Ausfall des Angreifers im Verlauf des Turniers.
Der 24-Jährige und seine Frau Shireen erwarten im Juli ihr erstes Kind, weshalb Doku im Trainingscamp in Seattle gegenüber belgischen Medien sagte: „Es kommt darauf an, wann es passiert, aber es ist mein erstes Kind, also will ich auf jeden Fall dabei sein.“ Medial sorgte die Aussage für eine Kontroverse. Doku wurde vereinzelt dafür kritisiert, während einer WM die falschen Prioritäten zu setzen.
Belgier nach 1:1 unter Druck
Geburtstermin ist demnach in der zweiten Juli-Woche. Sollte es dabei bleiben, ist fraglich, ob die Roten Teufel bis dahin überhaupt noch im Turnier sind. Nach dem biederen 1:1 gegen Ägypten ist das Team von Trainer Rudi Garcia am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Inglewood gegen den Iran bereits gefordert. Die Belgier wirken angreifbar, haben aber in Ägypten, Iran und Neuseeland eine sehr machbare Gruppe erwischt.
Als logischer Nachrücker auf der rechten Offensivseite gilt Alexis Saelemaekers von der AC Mailand. Im Sturmzentrum könnte der wuchtige Romelu Lukaku nach seinem starken Joker-Einsatz diesmal von Anfang an auflaufen. Ist dies der Fall, könnte der zuletzt als vorderste Spitze eingesetzte Charles de Ketelaere auch einen Platz in der Dreierreihe hinter Lukaku einnehmen.
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© dpa-infocom, dpa:260620-930-255877/1













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