1.500-Meter-Läufer Robert Farken hat nach seinem Einzug ins Finale bei den Leichtathletik-Europameisterschaften eine Titelansage gemacht. „Ich komme jetzt nicht her, um nach irgendeiner Medaille zu greifen. Ich möchte ganz gerne gewinnen“, sagte Farken, der dafür bekannt ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er habe kein Problem damit, das laut auszusprechen.
„Am Ende des Tages, wenn irgendwas nicht funktioniert, kann man sich immer noch danach hinstellen und das einordnen“, erklärte er in Birmingham in der ARD. „Aber erst mal versuche ich morgen, hier eine Goldmedaille um den Hals zu haben.“
Als Zweiter seines Vorlaufs zog der 28-Jährige locker ins Finale am Samstagabend ein. Dort zählt der er zu den Medaillenanwärtern. „Hausaufgaben erfüllt. Und jetzt heißt es Beine hoch und morgen auf ein Neues“, sagte Farken. Teamkollege Marc Tortell verpasste im Gegensatz zum Sachsen das Finale.
Staffeln, Speerwerferinnen und Stabhochspringer im Finale
Den Einzug in den Endlauf schafften die 4x400-Meter-Staffeln der Frauen und Männer. Beide platzierten sich in ihren Halbfinalläufen jeweils auf dem dritten Rang. Die Medaillenentscheidungen finden zum Abschluss der EM am Sonntag statt.
Speerwerferin Julia Ulbricht kam als Zweite mit einer Weite von 60,86 Metern ins Finale. Besser war nur die Schweizerin Leonie Hügli (62,33 Meter). Luisa Tremel qualifizierte sich für das Finale der besten zwölf Athletinnen als Siebte mit 58,32 Metern.
Im Stabhochsprung-Finale stehen Bo Kanda Lita Baehre und Gillian Ladwig. Lita Baehre überquerte 5,60 Meter, Ladwig reichten 5,45 Meter zum Weiterkommen. Topfavorit ist der schwedische Superstar Armand Duplantis, der wie erwartet keine Mühe mit der Qualifikation fürs Finale hatte.
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