Die Organisatoren hatten in den vergangenen Monaten viel Arbeit in das Projekt gesteckt. Nun ist der ursprünglich für 5./6. Januar 2021 geplante Benefiz-Kick (Ben-Ki) abgesagt. "Uns blieb nichts anderes übrig. In der jetzigen Corona-Situation so eine große Veranstaltung abzuhalten, macht einfach keinen Sinn", sagt Benjamin Urban vom Orga-Team. "Wir wollten ja viele Vereine und viele Zuschauer in der Halle haben. Das ist genau das Gegenteil zu den in der Pandemie erforderlichen Kontaktbeschränkungen."
Die Idee, die hinter Ben-Ki steckt, hat zuletzt viele Fußballvereine in der Region begeistert. "Die Rückmeldungen waren überaus positiv. 52 Mannschaften hatten sich bislang angemeldet", berichtet Urban. Darunter waren auch Damenteams sowie zwei Inklusionsmannschaften des HPZ Irchenrieth und der Loew'schen Einrichtungen. Prominente wie die Trainer Michael Köllner und Peter Neururer, die Ex-Profis Florian Hinterberger und Hans Pausch oder auch TV-Kommentator Marcel Reif hatten ihre Unterstützung zugesagt.
Geplant war, das Event am 5. Januar 2021 um 17 Uhr in der Weidener Mehrzweckhalle Weiden anzupfeifen und dann 24 Stunden am Stück mit wechselnden Mannschaften durchzuspielen. Pro geschossenem Tor sollten 10 Euro für einen guten Zweck gespendet werden. 1000 Tore hätten demnach unterm Strich eine Spendensumme von 10000 Euro bedeutet, die über Sponsoren abgedeckt werden sollte. "Wir hoffen, dass die Sponsoren zur Stange halten und uns weiter unterstützen", sagt Urban. Denn fest steht: Der Benefiz-Kick soll nun ein Jahr später stattfinden.
Auch wenn Ort und Zeit für 2022 noch nicht feststehen, ist die Begeisterung für Ben-Ki ungebrochen. "Die Vereine haben für die Absage viel Verständnis aufgebracht. Die meisten haben bereits signalisiert, dass sie auch 2022 mit dabei sein werden", freut sich Urban.
Dann soll auch der angepeilte Weltrekord in die Oberpfalz geholt werden. Das Rekordinstitut Deutschland (RID) hat bereits die Voraussetzungen genannt. So müssen mindestens 500 Fußballspieler an einem 24-Stunden-Hallenfußballturnier teilnehmen, um sich den Rekordeintrag zu sichern. Dies sollte beim Ben-Ki kein Problem sein. Jede teilnehmende Mannschaft war aufgefordert, mit mindestens 11 Spielern beziehungsweise Spielerinnen zu erscheinen. "Wir werden 2022 einen neuen Anlauf machen", verspricht Urban. "Dann klappt das Ganze bestimmt."















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