12.01.2020 - 12:52 Uhr
Luhe-WildenauSport

SC-Kegler gehen wieder einmal leer aus

Victoria Bamberg II ist für Luhe-Wildenau eine Nummer zu groß. Ist der Aufsteiger gedanklich schon wieder in der Bayernliga?

von Norbert DietlProfil

Tapfer gewehrt, aber wieder mit leeren Händen die Heimfahrt angetreten. Beim Tabellenzweiten SKC Victoria Bamberg II gab es am Samstag für den SC Luhe-Wildenau erwartungsgemäß nichts zu erben. 7:1 und 3645:3466 Holz stand es am Ende einer Zweitligabegegnung, in der einmal mehr der Klassenunterschied deutlich wurde.

Dass in Bamberg über sechs und nicht wie gewohnt über vier Bahnen gespielt wurde, daran lag es nicht, dass der SC Luhe-Wildenau unter die Räder geriet. Schnell wurde klar, dass, obwohl es sich ja nur um die zweite Garnitur eines Erstligisten handelt, den SC-lern an diesem Tag die Grenzen aufgezeigt werden. Nachdem sich Markus Habermayer, Florian Seiler und Thomas Müller auf der ersten Bahn langsam eingespielt hatten, waren Manuel Kessler, Patrick Fickenscher und Daniel Wutz in der Folge chancenlos. Kessler, ansonsten das Aushängeschild der Oberwildenauer Kegler, hatte trotz 600 Holz gegen Markus Habermayer (625) keine Chance. Und weil Daniel Wutz mit 549 Holz doch unter seinen Möglichkeiten blieb (Florian Seiler 625), waren die 587 Holz von Patrick Fickenscher gegen Thomas Müller (626) auch nicht wirklich als Schadensbegrenzung zu bezeichnen.

Mit einem Vorsprung der Gastgeber von 142 Holz waren zur Halbzeit schon alle Messen gelesen. Zwar sah es bei den Einzelergebnissen im zweiten Durchgang aus Sicht der Gäste deutlich besser aus, es wurden da nur noch 37 Holz abgegeben, an der Dominanz der Hausherren änderte sich aber nichts. Der SC hat sich gegen eine absolute Spitzenmannschaft der Liga im Rahmen seiner Möglichkeiten gewehrt. Am kommenden Samstag geht es auf eigener Bahn gegen den Tabellennachbarn Schweinfurt, und da sollte mal wieder ein Erfolgserlebnis herausspringen.

Einzelergebnisse:

Markus Habermayer – Manuel Kessler: (145:145, 177:155, 163:148, 140:152) 625:600 – Satzpunkte: 2,5:1,5 – Mannschaftspunkte: 1:0;

Florian Seiler – Patrick Fickenscher: (162:169, 150:124, 158:151, 157:143) 627:587 – 3:1 – 2:0;

Thomas Müller – Daniel Wutz: (161:143, 145:147, 146:124, 174:135) 626:549 – 3:1 – 3:0;

Michael Seuß – Michael Grünwald: (135:155, 153:148, 147:137, 158:140) 593:580 – 3:1 – 4:0;

Sebastian Rüger – Jiri Vicha: (153;155, 144;137, 133;137, 144:148) 574:577 – 1:3 – 4:1;

Reinhold Trautner – Gert Erben: (135;143, 147;139, 163;155, 155:136) 600:573 – 3:1 – 5:1;

Kegelpunkte: 3645:3466; Voll: 2330:2313 – Abräumen: 1315:1153 – Fehler: 11:17 – Satzpunkte: 15,5:8,5 – Mannschaftspunkte: 7:1

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