Marathon-Weltrekordler Sabastian Sawe will mit seinem selbst auferlegten strengen Dopingtest-System auch beweisen, dass Ausnahmeleistungen ohne unerlaubte Mittel möglich sind. Vor allem vor dem Hintergrund mehrerer positiver Dopingfälle von Athletinnen und Athleten aus seiner Heimat Kenia.
„Doping ist ein Krebs geworden in meinem Land“, sagte Sawe. Er und sein Team hätten daher entschieden, ein strenges Dopingkontrollprogramm einzuführen, um keine Zweifel an seinen Leistungen aufkommen zu lassen. Er habe zeigen wollen, dass man schnell und sauber laufen könne.
Der 29-Jährige hatte den London Marathon in 1:59:30 Stunden gewonnen. Er war als erster Mensch der Welt bei einem offiziellen Wettkampf über die 42,195 Kilometer unter zwei Stunden geblieben. Sawe war 65 Sekunden schneller als der bisherige Weltrekord seines Landsmanns Kelvin Kiptum, den dieser 2023 in Chicago in 2:00:35 Stunden aufgestellt hatte.
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