13.03.2026 - 05:51 Uhr

Masters in Indian Wells: Zverev gegen Sinner im Halbfinale

Noch nie lief es in Indian Wells so gut für Alexander Zverev wie in diesem Jahr: Erstmals steht der Olympiasieger im Halbfinale. Dort wartet eine echte Herausforderung auf ihn.

Alexander Zverev hat erstmals in seiner Karriere das Halbfinale beim Masters in Indian Wells erreicht. Damit gehört er zu einem exklusiven Kreis von Spielern auf der ATP-Tour, die bei allen neun Turnieren der Masters-Kategorie mindestens im Halbfinale standen. „Das ist schon etwas Besonderes, einer von nur fünf Spielern in der Geschichte zu sein, die das geschafft haben. Das ist schon etwas, auf das ich stolz bin“, sagte Zverev. 

Außer ihm war es bislang nur Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray gelungen. Durch das 6:2, 6:3 gegen Arthur Fils zählt Zverev nun zu dieser exklusiven Gruppe. 

Im Halbfinale am Samstag trifft Zverev auf Jannik Sinner aus Italien. Die Nummer zwei der Tennis-Weltrangliste gewann das Duell mit Learner Tien aus den USA 6:1, 6:2. „Wir hatten enge Matches“, sagte Zverev über vergangene Partien gegen Sinner. „Es ist immer eine Herausforderung, er ist in den vergangenen beiden Jahren immer einer der besten zwei Spieler der Welt gewesen. Er und Carlos haben alle Grand Slams und Großveranstaltungen gewonnen. Klar ist das eine Herausforderung, aber eine, auf die ich mich freue.“ Im anderen Halbfinale treffen Carlos Alcaraz aus Spanien und Daniel Medwedew aus Russland aufeinander. 

Das aggressive Spiel Zverevs funktioniert auch gegen Fils

Zverev zeigte bei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste erneut sein umgestelltes, aggressiveres Spiel. Mit Blick auf seinen jüngsten Gegner sagt er: „Das war definitiv ein gutes Spiel. Wenn Arthur gesund ist, ist er auf dem Weg, einer der besten Spieler der Welt zu werden. Ich habe großen Respekt, er ist unglaublich.“ 

Fils fand keine Mittel gegen den Hamburger, der sich schon im Vorfeld extrem selbstbewusst präsentiert und eine Niederlage seines Gegners prognostiziert hatte. Nach 1:22 Stunden machte er den Einzug ins Halbfinale mit dem zweiten Matchball perfekt.

© dpa-infocom, dpa:260313-930-809968/1

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