Mitterteich
10.07.2019 - 15:23 Uhr

1000 Kilometer mehr für Mitterteich

Sie wollten eine Luftveränderung. Der SV Mitterteich wollte unbedingt in der Landesliga Mitte spielen. Doch einer spielt nicht mit.

Die Landesliga Nord Ost präsentiert sich zur neuen Saison in einem völlig anderem Gesicht. Verantwortlich dafür sind die drei Bayernligaabsteiger FSV Erlangen-Bruck, Jahn Forchheim und der ASV Vach sowie die Aufsteiger Kickers Selb, FSV Stadeln und SV Schwaig. Aus der Nord-West-Gruppe wechselte für den SV Friesen der TuS Feuchtwangen in den Nord-Osten. Laut Andreas Lang, Trainer des SV Mitterteich, ist das für ihn eine reine Mittelfranken-Liga aus dem Oberfränkischen blieben gerade Mal drei Vereine übrig.

Über diese Neueinteilung ist der Mitterteicher Coach nicht gerade glücklich. „Das kostet uns zusätzlich 1000 Kilometer mehr an Fahrten. Natürlich hätten wir nach der Umgruppierung von den niederbayerischen Vereinen in den Süden gerne in der Landesliga Mitte gespielt. Sogar einem Tausch mit dem ASV Neumarkt stimmte der Bayerischen Fußballverband nicht zu. Nun müssen wir es eben nehmen wie es kommt.“ Die neu formierte Liga ist für Trainer Andreas Lang die wohl stärkste seit deren Bestehen. Gleich acht Vereine sieht er als Aspiranten auf die vorderen Plätze. Allen voran natürlich die drei Bayernligaabsteiger, hinzu kommen die üblichen Verdächtigen wie SC 04 Schwabach, SC Feucht, TSV Neudrossenfeld, Kickers Selb und die SG Quelle Fürth, welche sich als selbsternannten Favoriten sieht.

Der Rest spielt für Lang die zweite Geige. Den hervorragenden sechsten Platz aus der letzten Saison zu wiederholen wird schwer und ist mit Sicherheit kein Muss. Demütig und realistisch lautet das Saisonziel der Stiftländer der Klassenerhalt. „Wir gehen keineswegs blauäugig in die anstehende Runde. Ich will mich mit unserer rundum erneuerten und verjüngten Truppe ganz einfach weiterentwickeln. Was schließlich rauskommt wird man sehen.“

 
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