04.03.2020 - 17:21 Uhr
MitterteichSport

Ligastart des SV Mitterteich in der Schwebe

Eigentlich steht am Samstag in der Landesliga Nordost das erste Punktspiel an. Der bange Blick von Vorsitzendem Roland Eckert geht Richtung Wettervorhersage. Ein Ausweichen auf den Kunstrasenplatz in Steinmühle gestaltet sich kompliziert.

Eventuell müssen Daniel Lauterbach (links, Szene aus der 1:5-Niederlage im Vorbereitungsspiel gegen den SV Poppenreuth) und der SV Mitterteich zum Ligaauftakt am Samstag gegen den FSV Stadeln auf dem Kunstrasenplatz in Steinmühle ran.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Roland Eckert, Vorsitzender des SV Mitterteich, würde derzeit viel für eine verlässliche Aussage eines Metereologen geben. "Die Wetteraussichten bis Samstag schwanken fast von Stunde zu Stunde. Eine Prognose ist daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu geben", sagte Eckert im Hinblick auf das erste Pflichtspiel des Jahres für den SVM. In der Landesliga Nordost wäre am Samstag, 7. März, um 15 Uhr der FSV Stadeln zu Gast an der Marktredwitzer Straße. "Natürlich befindet sich der Platz in einem grenzwertigen Zustand. Bleibt's bis Samstag trocken, können wir spielen. Kommt Regen oder Schnee, wie vereinzelt vorhergesagt, wird's kritisch." Allerdings wollen die Stiftländer diese Partie unbedingt durchziehen. "Wir haben ohnehin schon Englische Wochen en masse. Es sind kaum noch Nachholtermine frei, so dass jeder weitere Ausfall Schmerzen bereitet", rechnet Eckert vor.

Bliebe noch ein Ausweichen auf den Kunstrasenplatz in Steinmühle, doch auch dies gestaltet sich kompliziert. "Der Kunstrasenplatz ist seit Dezember über Wochen ausgebucht. Wir müssen uns wie jeder andere Verein einbuchen. Erst ab 18 Uhr wäre der Platz ab Samstag frei." Eckert hält den "etwas kleinen Platz mit wenig Auslauf" zwar für gut bespielbar, sieht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt aber ein Problem. "Der im Gegensatz zum Granulat umweltverträglichere Kork saugt Wasser auf, das bei Minustemperaturen gefriert. Dann wird's rutschig und die Verletzungsgefahr steigt." Es gebe zwar ein entsprechendes Mittel, dessen Anwendung aber kostspielig sei und nicht allzu lange anhalte. Hinzu kommt, dass sowohl Liga-Spielleiter Volker Beck als auch Gegner Stadeln der Verlegung auf den Kunstrasenplatz zustimmen müssten. "Sollte es am Samstag nicht klappen, müssen wir eben auch diese Partie noch irgendwie Ende April dazwischenquetschen."

Vielleicht wäre Eckert aber auch über eine Woche mehr Training für die Spieler gar nicht mal so unerfreut, denn der SV-Vorsitzende räumt ein, "schon bessere Vorbereitungen" absolviert zu haben. "Wir haben unser Programm wegen Verletzungen und Krankheiten nie so durchziehen können wie geplant." Teilweise standen bei den Testspielen maximal 12 oder 13 Spieler zur Verfügung. Von Lamentieren will Eckert aber dennoch nichts wissen. "Das geht anderen Vereinen genauso und nach der Winterpause weiß kein Verein so richtig, wo er steht. Und auch wenn ein paar Spieler noch Trainingsrückstand haben, verfügen wir schon über einen konkurrenzfähigen Kader." Dann muss bis Samstag nur noch das Wetter mitspielen.

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