29.04.2022 - 14:39 Uhr
MitterteichSport

SV Mitterteich: Heimspiele müssen gewonnen werden

Vier Spiele verbleiben dem SV Mitterteich in der Qualirunde der Landesliga Nordost noch, um den Klassenerhalt auf direktem Weg zu schaffen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den drei noch ausstehenden Heimspielen.

Routinier Thomas Wildenauer (rechts, Szene aus dem Vorrunden-Heimspiel gegen den ASV Vach) hat sich im Training einen Bänderriss zugezogen und fehlt dem SV Mitterteich gegen den BSC Woffenbach und im Saison-Endspurt.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Die Zahlenspiele beim SV Mitterteich (6./17 Punkte) sehen im Saisonendspurt der Qualifikationsrunde in der Landesliga Nordost wie folgt aus: vier Spiele noch, vier Zähler Rückstand auf den rettenden fünften Tabellenplatz, zwei Punkte Vorsprung vor dem ersten direkten Abstiegsrang acht. Mehr Motivation sollte es für die Schützlinge von Trainer Frantisek Nedbaly vor dem Heimspiel am Samstag, 30. April, um 16 Uhr gegen den BSC Woffenbach (9./12) eigentlich nicht benötigen.

Mit einem Dreier würden sie die Gäste aus dem Neumarkter Stadtteil im Kampf um den Ligaverbleib auf acht Punkte und damit bereits vorentscheidend distanzieren. Der BSC ist derzeit Vorletzter und kassierte unter der Woche im Nachholspiel bei den Kickers Selb eine 0:2-Niederlage. Auch die übrigen drei Gegner der Mitterteicher befinden sich allesamt im unmittelbaren Tabellenumfeld: SV Schwaig (5./21), SC Großschwarzenlohe (4./23) und Türkspor Nürnberg (7./16).

Dass drei der vier noch ausstehenden Partien auf dem heimischen Platz an der Marktredwitzer Straße ausgetragen werden, verschafft den Stiftländern zumindest einen mitunter entscheidenden Heimvorteil. "Wenn wir die Relegation noch irgendwie vermeiden wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen. Das ist nicht unmöglich, weil wir gerade nach der Winterpause wieder zu einer richtigen Heimmacht geworden sind", sagte Mitterteichs Sportlicher Leiter Rainer Fachtan.

Dazu bedarf es aber einer gehörigen Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche, als der SVM bei der SG Quelle Fürth mit 0:2 den Kürzeren zog. Zwar führen die Mittelfranken die Qualirunde tabellarisch an, doch die Nedbaly-Schützlinge ließen dort viele der Kerneigenschaften vermissen, die im Kampf um den Klassenerhalt eigentlich Grundvoraussetzung sein sollten. "Wir haben gewiss nicht unsere beste Leistung abgerufen, mit viel Glück hätte dennoch ein Punkt rausspringen können. Doch unterm Strich war es eine verdiente Niederlage."

Und so ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit kann auch eine heilende Wirkung entfalten, wenn in den folgenden Duellen gegen direkte Konkurrenten, wie nun gegen Woffenbach, die Sinne wieder entsprechend geschärft sind, und die Mannschaft so auftritt, als hätte sie verstanden, was auf dem Spiel steht. "Wir haben diese Woche intensiv an unserer Durchschlagskraft gearbeitet, um uns wieder mehr Chancen als in Fürth herauszuspielen", sagte Fachtan.

Nicht mithelfen kann im Saison-Endspurt Thomas Wildenauer, der sich im Training vermutlich einen Bänderriss im Knie zugezogen hat. Hinter dem Einsatz von Michael Drechsler und Martin Bächer steht noch ein Fragezeichen. "Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, den direkten Abstieg zu vermeiden. Dazu wollen wir unsere Heimspiele gewinnen und auswärts punkten. Dann schauen wir, wo wir in der Endabrechnung landen."

 
 

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