26.07.2019 - 12:06 Uhr
MoosbachSport

Elf Fragen an Manuel Hermann (Spvgg Moosbach)

Manuel Hermann ist ein Urgewächs der SpVgg Moosbach. Für den Spielführer des Aufsteigers in die Kreisklasse Ost gab es noch nie etwas anderes als seine Spielvereinigung – und das seit 23 Jahren.

Manuel Hermann
von Ernst FrischholzProfil

Sportlicher Leiter Martin Köppl bezeichnet ihn als Führungsspieler, der mit seinen 29 Jahren "in der Blüte" steht. Hermann ist ein Allrounder, der schon alle Mannschaftsteile durchlaufen hat. Begonnen als Stürmer, jetzt steht er in der Viererkette als die Nummer "3" defensiv seinen Mann. Sogar als Keeper musste er einmal einspringen. Der Feinwerkmechaniker bei Bühnentechnik Kaiser baut aus einem ganz besonderem Grund auf seine Mitspieler.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Manuel Hermann: ... meine Leidenschaft und das einzige wirkliche Hobby in meinem Leben, das ich gerne noch fünf Jahre betreiben würde.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Manuel Hermann: Schach gab es nicht in Moosbach, aber natürlich Fußball. In der Grundschule waren meine Freunde bei der SpVgg Moosbach und ich auch. Ich habe noch eine zweite Fußball-Liebe, das ist der TSV 1860 München. Ich bin also leidensfähig.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Manuel Hermann: Die habe ich noch nie gehabt. Ich will nicht als Papagei auffallen, sondern als Spieler und das mit meinen schwarzen Tretern.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Manuel Hermann: Der Abstieg 2011 in die A-Klasse. In den letzten drei Spielen hätte ein Punkt gereicht. Aber denkste. Es gab ein Entscheidungsspiel in Eslarn gegen den TSV Pleystein. In der Verlängerung haben wir verloren und sind direkt abgestiegen.

ONETZ: 5. Welche Fußballregel würden sie abschaffen.?

Manuel Hermann: Da muss ich nicht lange überlegen: Den falschen Einwurf. Das ist so ein Krampf. Bei uns pfeifen die Schiris ein Heben des Fußes oder wenn der Ball zu kurz geworfen wird. Die sollten mal die Bundesligaspiele anschauen.

ONETZ: 6. An welches Spiel erinnern Sie heute noch gerne?

Manuel Hermann: An mein erstes Spiel in der ersten Mannschaft gegen den FC Weiden Ost. In der 70. Minute bin ich als Stürmer eingewechselt worden und habe dann das 2:0 erzielt.

ONETZ: 7. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten?

Manuel Hermann: Ich freue mich total auf den TSV Eslarn, auch wenn von der Papierform eine Niederlage klar scheint.

ONETZ: 8. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Manuel Hermann: Mit Gelben Karten wegen Meckern und das in regelmäßigen Abständen.

ONETZ: 9. Was trauen Sie der SpVgg Moosbach als Aufsteiger zu?

Manuel Hermann: Ziel ist ohne wenn und aber der Klassenerhalt. Ich bin mir sicher, dass wir zwei oder drei Teams hinter uns lassen.

ONETZ: 10. Das Derby schlechthin steigt gleich im ersten Spiel. Weckt die Partie gegen den TSV Pleystein Emotionen?

Manuel Hermann: Die Brisanz liegt darin, dass wir 2011 gegen Pleystein abgestiegen sind. Ansonsten ist das Verhältnis unter den Vereinen gut, der TSV Pleystein ist ja unser Patenverein. Darauf können wir aber keine Rücksicht nehmen. Das Hemd ist näher wie die Jacke.

ONETZ: 11. Was gefällt Ihnen an der SpVgg Moosbach?

Manuel Hermann: Der Teamgeist und Zusammenhalt, jeder ist für den anderen da. Und das nicht nur auf dem Platz. Das geht so weit, dass sich die Spieler untereinander beim Hausbau helfen.

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