Nach dem 5:4-Spektakel im Champion-League-Hinspiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern geht Thomas Müller im zweiten Duell nicht mehr von einem offenen Schlagabtausch aus. „Meine These: Im Rückspiel wird's anders“, schrieb der langjährige Münchner in einem persönlichen Newsletter vor dem Halbfinal-Rückspiel der Königsklasse an diesem Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN). Dann will Bayern das Duell drehen.
Der zweimalige Champions-League-Champion Müller, der inzwischen für die Vancouver Whitecaps in der nordamerikanischen MLS spielt, glaubt nicht an ein Offensivspektakel bis zum Schluss. „Ab der 60. Minute haben beide das Ergebnis im Kopf, dann kommen auch die Anpassungen“, prognostiziert er. „Wer in Führung liegt, akzeptiert es, etwas tiefer zu verteidigen, und der andere übernimmt das Zepter. Diese Wechselwirkung wird das Rückspiel prägen.“
Müller: So muss Bayern spielen
Generell traut der 36-Jährige seinen ehemaligen Teamkollegen den Triumph und den Finaleinzug zu. „5:4 ist kein Drama. Es gibt luxuriösere Situationen, klar. Aber Paris hat nur ein Tor Vorsprung, und das Rückspiel ist daheim“, sagte er. Bayern habe in Paris trotz der fünf Gegentreffer konsequent gespielt und bei der Aufholjagd nach dem 2:5 mentale Stärke gezeigt. „Wenn Bayern nochmal 90 Minuten so spielt wie in Paris, dann geht das Ding mit einem oder zwei Toren Vorsprung für unsere Bayern aus“, schrieb der ehemalige Nationalspieler.
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