Manuel Neuer sieht die zuletzt erneut aufgekommene Diskussion um ein Comeback in der Fußball-Nationalmannschaft gelassen. „Es wird die Weltmeisterschaft geben, aber ich bin jetzt gar nicht da drin und ich bin auch gar nicht Teil des Ganzen und deshalb schaue ich das entspannt von außen“, sagte der 40 Jahre alte Torhüter des FC Bayern im ZDF-Sportstudio.
Neuer will genießen
„Mein Fokus liegt ja halt einfach beim FC Bayern und das habe ich auch immer wieder gesagt und es macht einfach Spaß in der Truppe, es macht Spaß, um alles auch zu spielen“, sagte Neuer nach dem 5:0 in der Bundesliga gegen St. Pauli. „Wir haben so viele wichtige und entscheidende Spiele und das versuche ich einfach jetzt auch zu genießen mit der Mannschaft.“
Für die Münchner geht es am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) im Heimspiel gegen Real Madrid um den Einzug ins Champions-League-Halbfinale. Neuer hatte beim 2:1-Sieg im Hinspiel starke Paraden gezeigt, was wieder Spekulationen über eine Rückkehr in die Nationalmannschaft angeheizt hatte.
Experten wie Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sehen jedoch keine Chance, dass der Weltmeister von 2014 bei der WM im Sommer wieder im deutschen Tor steht. Auch Neuer hatte dies ausgeschlossen. Matthäus hatte zudem behauptet, dass das Tischtuch zwischen Neuer und Bundestrainer Julian Nagelsmann so zerschnitten sei, „das kann der beste Schneider nicht mehr zusammennähen“.
Neuer: „Wir haben kein schlechtes Verhältnis“
Dem widersprach Neuer nun: „Wir haben kein schlechtes Verhältnis, wir haben ein gutes Verhältnis. Aber was dann von außen gesprochen wird, ich glaube, das interessiert ihn nicht und mich auch nicht, und deshalb sind wir da, glaube ich, entspannt“, sagte er mit Blick auf Nagelsmann.
Zu seiner Bayern-Zukunft wollte sich Neuer konkret nicht äußern. „Das ist total entspannt, also auf beiden Seiten“, sagte der Torhüter, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Er wolle erst die nächsten Spiele genießen, „und dann mache ich mir noch mal weitere Gedanken jetzt über die Crunchtime, wie ich mich fühle. Und dann werde ich auch eine Entscheidung treffen, genauso wie der Verein auch.“
© dpa-infocom, dpa:260411-930-932844/2













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